27g Steinbergcr , Leonh. Mich. Steinbriick , Eduard. 10) Folge von 6 Darstellungen aus dem Leben der Maria und Christi, nach J. Holzer, jedes Blatt mit Ö lat. und 6 (laut- schon Versen in Gartouchen, lal. qu. fol. 11) Eine Folge von männlichen und weiblichen Figuren, nach berühmten Meistern. D. Herz exc., fol. 12) Einige Landschaften mit Figuren und Thicrcn. 15) Einige Prospekte von Augsburg. Stcmbßrger, Leonhard Nhohael, Kupferstechcr, geb. _z_u Augs- burg 1719, machte sich anfangs durch Stiche v_on Schriften und Karten bekannt, und stach dann auch PCTSPCIHIVISChC"AHSlChlGll, Wappen, Figuren und historische Darstellungen. Eslsollnte wohl seyn, am einige der dem obigen Künstler zugeschriebenen B151- (er diesem L. M. Steinberger angehören- Starb 1766- Scin Hauptblatt ist folgendes: Die Kreuzabnehmung. nach C. le Brun und dem Stiche vun B. Aurlran. Jlm. Elias llicdinger excud. Aug. Vind. L. M. Stein- bcrger sculp. H. 26 Z. 2 L., BP. 15 Z. 10 L. Stcihberger, J. D., s. g des Verzeichnisses. oben Job. Steinbcrger, Nro. Gonrad 8 lind Steinbrrrger, N, Kunstliolvhaber Stelle eines Obcrbürgßrnxßistßrä. ihn als Maler erwähnt. in Cöln, bekleidet daselbst Im liuustblatte 135g fanden die wir Steinbock , Stenbock. Steinböcli, Carl, Landschaftsmqler zu Wien, wurde um 1795 ge, huren, und an der Akademie der genannten Stmlt zuni liiinstler herangebildet. Seine Werke bestehen in Landschaften mit Figuren und "Fhieren, die sich durch Wahrheit der Darstellung: so wie durch Freiheit der Behandlung empfehlen. Dann hnclen sich auch schöne Zeichnungen von ihm. Mit anderen lieferte er solche zur Illustration von J. L. Pyrkers Legenden. Wien 1842- Stcinbrüchel, Jakob Maler, erscheint unter dem Jahre_ 1636 im mthen Buche der Zunft zum Himmel in Basel. Vgl. Nutxzen über Kunst und Künstler in Basel 1841- Steinbrück, Eduard, Maler, einer der ausgezeichnetsten Künstler der neueren deutschen Schule, Würde 1802 zu Magdeburg geboren, wo er bis zu seinem sechzehnten Jahre im VälßfllCilßX] Hause lebte, aber weit entfernt in sich einen Künstler vom Fache zuNvermuthen, obgleich die Neigung zur bildenden liunst schon m_t'ruhen Jahren beidem Knaben sich zeigte. Endlich musste er sich zur Wahl eines Standes entschlicsscn, und er trat nach dem Wunsche se nes Vaters 1818 zu Bremen bei einem Iiaufmnnne in die Lehre. Erst hier, fast von allein Umgange abgeschieden. wurde ES ihm klar, dass die Muse der Malerei unabweislich ihn begleite, und er zum Kaufmann nicht tauge. Aber erst bei flcm beqorstehenden Ablauf seiner Lehrzeit ging er ernstlich mit Slflll Zll Ralhß, und ein im. merhin merkwürdiger Vorfall verhalf ihm zu einem festen Eng. schluss, sein Leben fortan der Kunst zu widmeni. Es ward näm. lich dem Ilandlungshause ein Bild Zur Beförderung übersandt, welches von einem Manne gemalt war, der als englischer Sprach- lehre: nach in seinem sicbcuzigstcn Jahre den Muth hatte. ein