196 Ssembera , Joseph. Staben , Heu drick. Ssembera, JOSGPh, Maler aus Hohenmauth in Böhmen, mach, auf der A1aadomie_ in Prag seine Studien, und trat daselbst um 1350 als ausübendpr Künstler auf. Er malt Landschaften und architek- tonische Anslchten. SSBIIaBQW: IWEIU, Bildhauer zu St. Petersburg, stammt aus einer leibeigenen Bauernfamilie, und iiusserte schon in früher Jugend am, schieclene Anlage zur zeichnenden Kunst, musste aber das Schlos- serhandwerk erlernen. Doch übte er sich in jeder freien Stunde auch im Zeichnen, was auf sein Handwerk einen solchen günsti- gen Einfluss hatte, dass ihm als Gesellen der Meister die künst, lichsten Arbeiten anvertrauen konnte. Bei fortgesetzter Üebun im Zeichnen und Morlelliren fand er endlich Gelegenheit an deä Akademie in St. Petersburg sich ausschliesslich der Kunst widme" zu können, da er 1820 seine Loskaufung erwirkte. Sseriakow geh hört jetzt zu den vorzügliclisten russischen Bildhauern, dessen Werke mit Auszeichnung genannt werden. Sie sind meistens in Marmor ausgeführt. _ Ssicha, MGiSIGT, Maler zu Prag, wird i_n einem aljep MaIeI-Prch 10140119 vgn 1.145 genannt, welches In Rnggez-"s Statxsuk von ßöh_ men abgedruckt ist, p. 125- Ssicha, Lukas GGOFg, Zeichner und Iiupferstecher, lebte um 1665 in Prag. M. Iiüscll stach nach ihm das Bild des Arnestus, ersten Erzbischofs von Prag. Von ihm selbst gestochen ist das Titelblatt zu Balbixfs Geschichte vom heiligen Berge, 16135, 4. um 1615 Stüal, P-y Landschaftsmaler, arbeitete Er abmte den Just Mumper nach. den Niederlanden. in Staal G. '1 fofgend; ääitägrgrgätxahrfttn jetzt lebender Kunstler, 1st uns durch 1) Das Bildniss BafaePs (des Jünglinge im Louvre), gr, fo] 2) Jenes von Giacomo, nach Rafael, das Gegenstück, 3h Eo] Staaren , Staren. Sllüüäßn, 39113911, Zeichner und Maler zu Mannheim, wurde um 1779 geboren, und in Düsseldorf herangebildet, bis er nach Im. lien sich begab, um m Rum _seine Studien zu vollenden. Er co_ pirte mehrere Bilder von Meistern der italienischen und nieder- ländischen Schule. Auch als Zeichner erlangte er grosse Uebun Als solcher wurde er namentlich von Artaria in Mannheim bä: schäftiget, für welchen er auch Kupfer-sticht: in Oel colorirte, wel. che als besonders schön befunden wurden. Später wurde Staasen Gallerie-Inspektor in Mannheim, als welcher er noch um 1825 thätig war. Staben, Hendrlck, Maler, ein Niederländer von Geburt. mache seine Studien zu Venerllgjunter Tintoreto, und liess sich dann in Paris nieder, wo er 1653 im 80- lehre starb. Er malte historische Darstellungen, perspekfivisclie Ansichten und Stillleben, alles mit grussem Fleisse. Felibien rnhmtdmesonders ein kleines Gemälde, welches das Cabinet eines Iiunstliebliabers vorstellt, wo jeder Ge- genstand in naturgetreuer Färbung und zart vollendet ist.