136 Speranza , Giovanni. S pcrges , Joseph F rh. Klosters derServilen, welchen er in zwei Jahren vollendete. Diese Fürstin stifte noch andere Kirchen und Klöster in Tirol. Speran- dio verblieb in Innsbruck, und seine Nachkommen schreiben sich nun Holiingott. Er selbst nannte sich Spern in Dio. Speranza, Glovannl, Maler, wird von Vasari im Leben des an- como Sansovino erwähnt, unter den Künstlern, die mit A. Man- stegna gegen Ende des 15. Jahrhunderts lebten, und diesen Meiste;- zurn Vorbildc genommen hatten. Es finden sich von Spefanza nur noch wenige, aber schätzbare Bilder. Auf einem derselben las Lanzi: Jo. Sperantia de Vangeribus me Pinxit. Im Colurire 1st es schwächer, als die Werke Mantegnzfs. Speranza, GlOVElIlHi BEllllIlStH, Maler, geb. zu Rom um 1609, war Schüler von F. Albani, und einer der vurziiglichsten Frescq- malerin Rom. Man sieht in S. Agostirxo, in S. Lorenzo in Lucina, und in anderen Kirchen und Klöstern Werke von seiner Hand. Im Jahre 1640 brachte ihn ein unseliges Licbesverhältniss um Ruhm und Leben. Speranza, Sebastiano, Bildhauer und Bruder des Obigen, wal- Schüler BerninPs, dem er später bei mehreren Arbeiten zur Seite stand, wie bei der Ausführung des Grabumies der Gräfin Malhildg in der St. Peterskirche, welches H, Frczza für BonannPs Uist, tcmpli Vaticani gestochen hat. Dann fertigte er auch schöne M9- delie nach antiken Bildwerlsen. Baglione sagt, dass er vor seinem Bruder gestorben sei. Speranza. Francesco, Maler, gehört wahrscheinlich zur Familie der obigen Künstler. Er wird in der Roma modcrna genannt, duch ohne Angabe der Zeit. Sparanza, Michel AHgOIOä, Bildhauer von Verone, lernteßei Dom. Aglio, und arbeitete mit Beifall für mehrere Iurchen 881x195 Vaterlandesh, Pozzo setzt seine Lebenszeit um 1718. Spßrimzü, DÜmCÜlCO; Maler, arbeitete in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es findet sich ein seltenes Blatt, welches die Ehebrecherin vor Christus vorstellt, radirt in qu. lbl. Einige legen dieses Blatt dem Dom. Speranza, andere dem B. Maxiini beh Sperber, HHIIS, Maler, arbeitete um 1618 in Zittau. In Cnrpzgvs Analecta p. 125 wird seiner erwähnt. SPOPCO, Carl, Maler, besuchte um 1798 die Almdcnmie in Dresden, und widmete sich unter Iilengel der Landschaitsrualerci. Er maltg in Oel und Guuache, und radirte auch mehrere Landsghaften in Umrissen. Später verliess er wegen Alzgensclnwäche dle Kunst. und lebte 1810 als Bedienter. Sperges, Joseph Freiherr von, bekleidete hohe Staalsiimter in österreichischen Diensten, und war überall der wärmste Bcförderqr der Kunst. Auf seine Veranlassung erschien die berühmte Charta vdn Tirol vun P. Annich. Nach seiner Erfindung sind mehrere Medaillen, die von 1'266 an in der österreichischen Lombardei erschienen sind. Diess ist auch mit der 'l"'riumphpforte in Inns- bruck der Fall, und Maulbertsch malte 1775 nach seinen CUIUPQ.