"x36 Soto, Juan Sotomayor , Man. Esq- erst in der Kaiserzeit gefertiget, die Künstler der Alexandrinischqn Zeit bedienten sich der Stein- oder Glaswürfel. Künstler dieser Art waren ausser Suter. Diokurides, Herakleitus, Proclus und SOsu5_ Vgl. Welker Rhein. Museum I. 289. Einen T. Cläudius Soter, Pictor quadrigularis, kennen wir aus Pisauri Zaccaria excursus p. 14. SOÜIO, Jllälfl de, Maler von Madrid, war einer der besäßen Schüler des Bart. Carducho, dem er auch einige Zeit als Gehiilfe zur Seite stand. Später malte er mit den geschicktesten Kunstlern seiner Vaterstadt im Palaste de] Pnrdo zu Madrid, und iiberdiess hiutqh lir-ss er nur wenige Werke, da Soto erst 23 Jahre zählte, als er 1020 starb. SOIIO, IAOPCUZO de, Maler, geb. zu Madrid 1651i, besunlne die Schule des Bcnitu Manuel de Agueru, und erlangte besondme Geschicklichkeit im Landschaftsfache, da er darauf seine ganze liralt verwendete. Wenn daher seine Bilder mit historisuhol, Sueueu. mit Heiligen und Anachoreten stallirt sind, so ist darunter eine andere Hand zu vermuthen. Es finden sich mehrere grosse Bilder von ihm, worunter man jenes mit der lil. Rosa in der Kirche zu Atuchn besonders nennt. Bereits ein Künstler von Ruf üben nahm er eine Administrativstelle zu Yecla und fing erst nach eint gen Jahren wieder zu malen an. Er übte sich aber bald wieliu. ein, und aus dieser Zeit stammen mehrere schöne Ansichten n," interessanten Gegenden mit hübschen Fernsichten. Im Jahre 1638 wurde er in S. Justo y Pastor zu Madrid begraben. Paloiiuno um. Carilucho geben über die beiden Soto Nachricht. SÜÜÜYUQYÜT, LUlS de, Maler, geb. zu Valeiicia 1655. war Schüler von listöbnn Nlarch, dessen Härte er aher nur kurze Zeit ertragen konnte. Jetzt besuchte er die Schule des J. Carrrnnu, welcher den) Talente Sutnmayurä in Balde eine glückliche Richtung gab. Die_ ses beweisen die zahlreichen Werke desselben, die eben so lnbenh werth in Zeichnung und Erfindung, als im Culorite sind._ Man findet deren iii der liirclie derAugustiner Nonnen vun S. Crlälubai in Valencia, Wp er St. Christoph und St. Augustin in Gemälden ver_ herrlichte. Bei den beschuhten Carinelitern daselbst malte er die Geschichte der hLJungfrau mit dem Beinamen lzi Nlurenitri. Später kehrte er nach Madrid zurück, starb aber llillll d_araui, imdiihre 1673. Palumino sagt, dass man den frühen Tod dieses gESClIlClue" Bünstlers beklagt habe. lm Auslande sind seine Bilder äusserst selten. In der Gallerie zu Poniersfelden ist eine Madonna mit dem Kiude. Sotomayor, D. Bernardo Mendez de, iillo IV. 57g ein Zeitgenosse des obigen Verdienste bemerkt er nichts. .Malep, war nach Eich Meisters. Üeber seine Sotomnyor, Manual Esquivel de, Kupferslecher von Madrid, wurde um 1775 geboren, und an der Akademie der genannten Stadl. heraugehildet. Er zeichnete mehrere Werke vgn B. Meugs. welcher zur Zeit seinerAxxlänge überhaupt den spanlschen liünst. lern ein gepriesenes Vorbild war. lrn Stiche haben wxr von ihm ein Nladunuenbild jenes Meisters, welches nut der Jahrzahl 1302 vlm-vhenz. zugleich eine der frühesten Grabstxclnelarhelteu Smu- mdynfs ist. Später begab er sich zur Fortsetzung seiner Studien