Signorini, Alessandro. Signorini, Guido. 395 liCh genannt werden konnte. Endlich aber gelangte er vornehm- lich durch das Studium der Werke ßafaeYs zu einer Vollkommen- lllfll. deren sich wenige französische Meister seines Faches lll rillllhen haben. Signal entwickelte ein ausgezeichnetes Talent für biblische Stoffe, und in vielen derselben bezaubert die Feinheit nßfücliseher Umrisse. Eines seiner früheren Werke von Bedeu- tung stellt die Auferstehung des Guten und des Bösen dar, und" 1834. wurde sein Fluch Noalfs als ein Bild von gewaltiger Wir-. lsung erklärt. Landon gibt es in den Annales du Salon 1854- im Umrisse. Ein anderes Gemälde, Welches dem göttlichen lireise des Erlösers entnommen ist, stellt die Ehebrecherin vor Christus dar, in einer Halle mit grosser Säulenstellung. L. Noel hat dic- scs grossartige Bild lithographirt. In einem zweiten Gemälde schilderte Signol dieses VVeib, wie es im Ehcbruche ertappt wird, und dieses Bild ist durch einen Mezzotinto-Stich von H. T. Byall bekannt. In der Magdalenakirche zu Paris ist von ihm der Tod der Heiligen, eine der schönsten Zierden jener Kirche. Als ein wahrhaft christliches Gemälde wird sein Christus im Grabe mit der allegorischen Gestalt der Religion bezeichnet, in welchem sich das Talent und die Eigcnthümlichkeit des Meisters in hohem Grade anlsiindige. Diess ist auch mit einem mystisch-allegorischen Gemälde der Fall, welches die christliche Religion vorstellt, wie sie den Leidenden und Betriibten Hiilfe und Trost bringt. Auch dieses Gemälde ist als wahrhaft kirchlich zu bezeichnen, als eine Eingebung des strengen alten Glaubens. Slgnßflm, Alessandfß, Decorationsmaler von Cremona, hatte den Ruf eines vorzüglichen Künstlers seines Faches, welches jene! des Gio. da Udine war, welchen er mit Glück zum Vorbilde ge- nommen hatte. In den l-läusern seiner Vaterstadt Endet man meh- rere Werke von ihm, sowohl ornamentale Arbeiten zur Verzierung der Zimmer und Säle, als auch Bilder in Oel. Diese bestehen in perspektivischen Darstellungen mit Geschichten und in Arn- beslaen. Starb 1522 im 50. Jahre. Slgnßrlm, 1331101011130, Maler von Verona, war Schüler von S. Prunati, und nicht ohne Huf. Er malte Bildnisse, allegorische und historische Darstellungen. In der Gallerie des Ferdinanrleulns zu Innsbruck ist ein Gemälde von diesem Kleister, welches Chri- stus und die Ehebrecherin vorstellt. In der Gallarie zu Leopolds- kron war sein eigenhändiges Bildniss. Starb 1742 im 68. Jahre. Slgnonni, FUIVlO, genannt Nino, Bildhauer von Siena. arbßllßlß länßerß Zeit in Rom, als Gehiilfe des Prospero Brescinno, und dann in Sierm. Baldinuuci IV. 5. p. 155 sagt, dass Signorini im Valerlandß Schöne Statuen in Erz gefertiget habe. Darunter 16K eine 501956 des Pabstes Paul V. von 1609. Slänßrlmß Gmdos Maler von Bologna, besuchte (U0 Schule der CHrrßCCi, leistete aber als Künstler nicht viel. Dieser Signorini soll der N65?! und Erbe des Guido Heui gewesen skyn." 119i W91- chem es abcr nicht viel zu erben gab. Starb zulBologna um 1656, Slgnorlm, GllldÜ 9 Maler, der jüngere dieses Namens, war eben- falls ein BulugnßSv-r, und Verwandter des Ohigen. Man zählt ihn 111 CignaxlVs SChÜh-Tn- ""41 W415 Kunst aßbßlangl. Übßrtrilft er den älteren G. Signuriui- Er malte Altarbilder und historische Gemälde