Schmidt, Georg Friedrich. 327 174) (J- 157.) Der Prinz von Geldern, wie er seinem Vater droht, der durchn das Fensterchen seines Gefängnisses blickt. An der Base uber dem Fenster steht verliehrt: Rembrandt fec. 1655. und unten: Rembrandt ninx. 1655. G. F. Schmidt fec. 1756. Piadirtes Blatt. H. g Z. 1 L., Br. 7 Z. li L. I. Vor den Strichlagen auf dem Mantel des Prinzen, auf der erhobenen Hand desselben und auf dem Degen- linopfe. Sehr selten. II. Mit der Uebei-arbeitung dieser Theile, und das Ganze in Fliekt gesetzt. Sehr selten. In einem Auhtionskateloge von Montrnorillon wird ein Abdruck vor mehreren Ueberarbeitungen auf 10 fl. 153 lir. geschätzt, ein vollendeter auf 3 fl. Daniel Berger hat dieses Bild 1767 ebenfalls gesto- chen, aber von der Gegenseite. Man kann es mit je- nem von Schmidt nicht verwechseln, da letzterer die beiden Neger hinter dem Prinzen wegliess. Wilhelm II. und sein Lehrer Cats, s. Bildnisse: Wil- helm II. etc. Nr. 151i. 175) Eine zwischen zwei Löwen sitzende weibliche Statue mit ei- ner Mauerkrone, den Mcrlsurstab in der Rechten, auf den Fingern der Linken der Donnerlieil. In der Ferne ist Land- schaft mit Tempelhalle. Rechts aber steht pag. 121 und un- ter der Base: Meter Deor., Meter Syrjae Ds. Unten die Abbildung einer Münze: MEAITAIRN. Dieses Blatt scheint ursprünglich zu J. Elsiier's Beschreibung der griechischen Kirche, Berlin 1757, 8. gehört zu haben, welches aber spä- ter nicht benutzt wurde. S. Nr. 177. 176) (J. 174.) Das Denkmal des englischen Gesandten Mitehel, ein hohes Piedestal mit Leichentueh und Wappen. Unten: Andre Mitchel, Chevalier de l'Ordre du bnin Oben: In memory of my Benefaetor and worthy Friend, Sir Anclrew lYIitchel dedicated to Alexandra Burnet etc. L. S. (Le Sueur) de]. S(chmidt). sc. (1771 radirt). H. 12 Z. {l- L., Br. 8 Z. 177) (J. 93.) Eine Folge von io kleinen Blättern mit Costumen griechischer Geistlichkeit, in dem" Werbe: Beschreibung der griechischen Christen in der Turkey, von Jakob Elsner. Berlin 1757. 8- a) Titel, mit dem Bildnisse des Archiinandriteii Athanasius Do- rostanus. Grave et dessine per Geo. Frider. Schmidt ä Berlin, b) Der Patriarch zu Constantinopel. Mit Selitnidfs Namen. c) Der Patriareh zu Pferde. Mit dem Namen. d) Die Patriarchal-Iiirche. ' e) Ein segnender Erzbischof. f) Ein segnender Metropolit. g) Ein segnender Archimandrit. 13) Ein Abt. I) Ein Diakon mit dem heil. Brode. k) Ein Priester mit; dem Kelche. 173) (J- 109-) Die Blätter zur grossen Ausgabe der Memoireß your servir ä l'hist. de la maison de Brandenbourg, Berlin 1767 chez C. F. Voss, 5 Voll. 4. Dieses Werk, welßhei Weieel auf s Tlil. 8 gr. schätzt, enthält 52 Blätter von Schmidt, Woven der Titel und die Purtraite der Vignetten gßälßclllfni die Vignetten selbst und die Schliissverzicrungen radirt sind. Die meisten dieser Blätter tragen den Namen. des Stechen, nur wenige sind nicht bezeichnet, wobei aber