40 Saurweid. Saurer , Carl W ilhehn. bemerkt. Den Architekten kennt letzterer nicht, und er behaupte; daher irrthiimlich, Saures und Batrachus hätten die beiden 'l'em_ pcl in der Halle gebaut. Plinius sagt auch, diese lYleister hüllen sich erholen, unentgeltlich zu arbeiten, wenn man ihnen erlnu- ben wollte, ihre Namen an den VVCFlSGD, die sie errichten soll, ten, anzubringen; da man ihnen aber dieses nicht gestattet, Sßypxl sie auf den Einfall gekommen, die Namen durch eine Eidechse (eavpm) und einen Frosch (ßKXTfNYXOC) anzudeuten, "lacerta Etlque rana in columnarum spiris." Den Baumeister des JUIIOIGDIIIGL; nennt Vitruv nicht, er könnte aber von Sauros und Batravhos her_ rühren, da er nach den Fragmenten des alten Grundrisses von Bnm ein blasser Prostylus virar, nur am Prunaus Säulen hatte ohne Peristylum. Winckelmann I. 57g. Vgl. auch Sachse's Gesch. von Rom, I. 557. Winelselniann gibt Nr. 206 der Denkmale auch die Abbildung eines junischen Capitäls aus der Kirche des heil. LUTETIZ ausserhalb Rom, in dessen Schnecke ein in die Höhe gerichtete;- Frosch und eine Eidechse vorlipmmen. Er glaubt, es stamme aus den genannten Tempeln. Stosch (picrr. grav. prdl". 8.) ist aber im lrrthumc, wenn er mit Spon (Misc. anliqßgß) annimmt, dass eine marmorue Vase aus dem Hause Giustiniani von diesem SÜUPQS herriihre, weil im Basrelief, womit sie geziert ist, eine Eidechse vorkommt. Diese Vase ist modern. Dieses Thier scheint indessen im Alterlhume aufGelässen öfter angebracht worden zu seyn. Eins solche sah man auf dem Trinlsgeschirre des Mentor. Saurweid, s. Sauerweid. Sallssard; Jean; Baumeister, war zu Anfang des 17. Jahrhundert; in Strassburg thätig. Er stand im Dienste des Dömkapitels, unä fertigte wahrscheinlich im Auftrage desselben den Grundriss des Münsters, der im Münster- und Thurmbüchlein, Strasshurq 1752 gestochen ist. ' ' Salßsenhüfer, Engßlliert; ein geschickter Dilettant, war um 1730 bischöflicher HnlTourier in Eichstütlt. Er hinterliess mehrere histu- rischennd andere Zeichnungen. Saufen BObCITS, T-, Zeichner, bliihte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England. Er zeichnete verschiedene Ansichten, deren mehrere von J. Blucls, F. C." Lewis u. a. gESiUChEXl wurden_ Sauter, TlladdällS, Maler, arbeitete in Augsburg, und malte be- sondcrs Bildnisse fiir den BISClNJf und für andere. ln der Kirche der heil. Walburga zu Eichstüdt sind von einem Sauter {mehrere heilige Darstellungen, vielleicht von Thad. Sauter. Starb 1726 im 71. Jahre. Sauter, GEOPg, Maler von Aulendorf im Königreiche Württemberg, wurde 1732 geboren, und unter uns unbekannten Verhältnissen zum Künstler herangebildet. E; malt Landschaften, die in Anitas- sung und Behandlung grosses Lob verdienen. Dann findet man auch Genrebilder und Bildnisse von seiner Hand. Ini Schloss-e Bosensteixl bei Stuttgart malte er einige Zimmer ans, und zeigte da ("einen Geschmack in der Wahl der einen; Land. hause entsprechenden Gegenstände. Sauter, Carl Wilhelm, linpfcrsteclier, geh. zrrNiirnherg 13m, getioss den ersten Unterricht an der Iiunstschulc schier Vaterstadt,