472 Snnti Rafael. 192) Der erste Entwurf zum wunderbaren Fischzug, mit mehre- ren Aposteln und Weibern im Vorgruixtle, in Scpia und Weiss vollendet. Ging durch die Sammlungen Croz-at, Ma- riette, Julien de Parme und Prinee rle Ligne in jene des Erzherzogs Carl zu Wien. H. 8 Z. 8 Br. 1.1 Z. 7 L. Eine Copie dieser Zeichnung war im (labinet Prunn zu Nürnberg; auch in der Ilorentinisciten Sammlung war eine solche. Gest. von J. ll. Franco, Bartsch XVI. 14. A. Fantuzzi, radirt. H. 9 Z. 7 L-, Br. 12 Z. 3 L. In der Art des Leo Daven. H. g Z. 7 L., Br. 12 Z. 2 L. Von einem Ano- nymen rndirt, Gegenseite, im Grunde ein Theil von Vene- dig, qu. fol. Ph. Thomassin, qu. ful. Lith. von Pili- zotti, qu. fol. Andere Stiche nach Zeichnungen: Von A. Meldolla, B. XVI. 20. Diana Ghisi. qu. fol.-- Hellclunkel von H. da Carpi. B. XII. 13. St. tVlulirlari, die beiden SehitTe mit sechs Figuren, nach einer uniichten Zeichnung in der Sammlung des Königs von England. 193) Christus beim Gastmahl des Plmrisäers, Magdalena salht sei- ne Füsse und trocknet sie mit ihren Haaren. Links lmmrnt der liiichenmeister mit einem Iinaben. Diese Composition ist durch alte Stiche bekannt. Die Originalzeichnung soll sich im Cabinet Crozat befunden haben. Gest. von Marc Anton, B. XIV. 25. Zwei Cupien, an- geblich von Dom. Zenoni und Jeronymus Fagiuoli. Copie in der Art des C.Curt, von der Gegenseitew- Copie von der Gegenseite: Gvil. Sylvius Busc. coelabat. Hellilunlsel von H. da Carpi und von And. Andreani, B. XII. 17. DQSS- gleichen von Ales. Ghandini. B. XII. 18. 194) Christus bei der Snmnriterin a_m Brunnen, irrig dem Rafael zugeschrieben. Das Bildchen ist in der Gallerie des Bclve- dere, und von Benv. Garofolo. Gest. von v. Hoy. Isl. fol. 195) Christus predigt-t im Schiffe, Cemposition von 51 Figuren. die von einem Schüler IIafaeVs herrührt und irrig unter dem Namen dieses Meisters gestochen ist. Gest. von einem Anonymen, Jean Audreanexc. gr. qu. fol.-. A. Paris chez Herissaut etc. gr. qu. fol. 196) Christus speiset das Volk in der Wüste, reicheComposititin, die aber irrig dem Ilafael zugeschrieben wird, und nach Passa- vant höchstens das Werk eines seiner geringem Schiller ist. Gest. von J. B. de Cavaleriis, 2 Blätter. gr. qu.fol.-- Nolin ä Paris, gr. qu. fol. 197) Die Transfiguration, auf Holz gemalt. H. 12 F. 6 Z. Br. 8 F. 8.Z. Im Vatikan, und durch mehrere Nachbildungen be- kannt, die wir oben S. 404 aufzählen. Gesnvon einem Anonymen in der Art des A. Venezinno, klei- nes Blatt von der Gegenseite 1558. B. XV, 9.- C. Cort 1602, mit Dedication an den Card. Granvella, gr. fol. Copie, _ans demVerlage von P.P-Palumbus1574, gr. t'ol._ A. Marelli, lnfler Weise Cort's 1602, gr. foL-"B. Sadelcr exc. Gegenseite, Seinen Namen liess Agnelli auf die retuuehirte Platte setzen, Iäl. Iol. S. Thomnssin, 1630 im Auftrage Ludwig XIV. glä- stochen. In zwei Platten s. gr. fol. J. Chereau juu. Gegen- ißtfe, gr. fol. S. Valc, Gegenseite, gr. fol. - A. v. W'e-