240 San Gimignano , San Martin o , Marco Panla ist mit der Jahrzahl 1552 versehen. Sie gibt Gioviifs Bildmss und stellt denselben auch in ganzer Figur vor, wie er einen Todten aus dem Grabe hervorzieht. Francescu da Sangtallo lebte die grüsste Zeit seines Lebens in Florenz, und starb um 1570 , ungefähr '22 Jahre alt. San Gimignano, da, der Beiname einiger Künstler, s. Gimiguano. San Giorgio, Eusebio, da, s. Giorgio. San Giorgio, Abondio, s. Sangiorgio. San Giovanni, Giovanni da, s. Manozzi. San Giovanni, Ercole di, s. E. de Maria. San GiOVQIIIIi, andere Künstler dieses Namens, 5- Gicwanni. San JOSCf, Christöbal de, s. Fr. C. de Verra- San Lucano, Novelle da, Architekt zu Neapel, geb. 1.155, gest. um 1510. Sein Meister war Agnolo Aniello del Fiore, und dann ging er nach Rom, um die Ueberhleihsel der alten classischen Ar- chitektur zu studiren. Nach seiner Rückkehr zeigte er auch in vielen Bauwerken die gelungenen Resultate seines Studiums, su- wohl in jenen des Cultus, als in solchen, welche er für Private ansliihrte, in denen überall schöne Verhältnisse sich olTenharen. Er restnurirte die durch das Erdbeben von JJMÖ beschädigte Iiir- che S. Domenico Maggiore, aber dadurch, dass er sie der gothi- sehen Form entbinden wollte, verlor sie an ihrer Eigenthiinxlich- Reit, ohne das reine Gepräge des italienischen Styls zu tragen. Im Jahre 17470 baute er den prächtigen Pallast des Prinzen Robert Snnseverino von Salerno neben dem alten königlicher: Thnre. Man sieht am Pallaste folgende Inschrift: Novcllns de Sancto Lncanu architectnrum egrcgius IJPlHClPi Snlernimnz: suo et dumino et bene- factori has aedes edidit anno 1.170. Dieses Gehixurle ist indessen nicht mehr in seiner ursprünglichen Form vorhanden, indem es hundert Jahre später als Besitzthum der Jesuiten uingeändert wurde. (Giesu nuovo). In seiner Schule bildeten sich Gabrielo d'Agnnlo und Gian Francesco lVIurmandi. San Marti, Fr. GEISPQI" (18, Bildhauer und _Arcl1itel'-t von Lucena del reyno, wurde 1571; geboren, und in Italien zum liiinstler her- angebildet, unter dem EinIlusse_ der bcliule cles Michel Axigelu. San Marti wurde 1595 in Valenexa Carnielllßf; nllem dieser Stand hinderte ihn nicht an der Ausübung scmculnuust. In cler Crlpllla de la Comunion in seiner Iilosterlsirehe 15! eixfpri-ichtiger Altar von ihm, mit Säulen und Statuen verziert. Denn ist claselbst auch das marmorne Denkmal des Fr. Juan Sanz_se1n Werk. El- brachm da die Statue deri heil. Jungfrau an. Zwei andere Statuen (liesev Iiirche sind jene der N. S. del Carmen und der himmelfahrenden Maria. Dann leitete er auch die Bauten des Klosters, so wie er auch bei ähnlichen Unternehmungen der Stadt zu Rnlhe gezogen wurde. Starb 16-14. San Martino, NIGFCO di, auch Snmmnrtino und Sanmarclii ge- nannl, s. Martina, da auf seinen radirten Blättern gewöhnlich Marco San Martina steht. Mällullilll indessen geglaubt, zwei Künstler dieses Namens annehmen zu uiussen, einen Neapulitaner und einen Vcnediger, vielleicht nur wegen der Ungleichheit der Orthographie.