Salusto , Cesnre da. Salvador Carmona, D. Luis. 225 Salucciv ist auch als Landschaftsmaler zu rühmen. Er malte trelflich in Aquarell. Unter den früheren, grösseren Bildern dieser Ar: gehen zwei die Ansicht des Busensteitls und der erwähnten Ca- yclle und des Pavillons. Dann funilien wir noch besonders seine Art und YVeise der Ilehancllung der Tusche geriihmt, in Folge deren einige seiner Zeichnungen wahrhaft plastisch genannt werden können. Salucui ist schon seit mehreren Jahren Mitglied einiger Alia- demien. Im Jahre 1838 iiberschiclite ihm auch das Institut britti- scher Architekten das Aufnahmscliplmn. SBIUSCO; Cesare da, Landschaftsmaler, von seinem Valerlande Pie- montese genannt, arbeitete in Rum, anfangs mit den Gebrüdern Brill, und nach dem Tode (lcrscllvcn smliendeu: er die Landschaf- ten in der bedeckten Kirche der heil. Cäcilia im 'I'rastevere. Seiner erwähnen Sandrart und Guariente. Saluzzi , "Salucci. Salvador, D011 AUIOIllO, Bildhauer, wurde 1685 zu Ontiiliente geboren, und in Rum zum Künstler herangebiltlct, wvessivegen er später in Valencia den Beinamen el Iiomano erhielt. Früher Schü- ler des Leonardo Capuz zu Valeneia brachte er mehrere Jahre in Rom zu, wo Kusconi ihm Meister und Vorbild war. Er führte in Italien mehrere Werke aus, noch zahlreicher aber sind dieselben in Valencia, wo man in den Kirchen und [ilöstern Statuen, ßas: reliefs, und besonders schöne Crueilixe findet. C. Bermudez nennt mehrere plastische Arbeiten von diesem Salvador, die immer den Jesus nazareno und die Virgen de la Piedad vorstellen. Im Jahre 1760 starb der Künstler. Salvador Carmona, Don Josef, Bildhauer von Nava an war in Madrid Schüler von Luis Salvador (Iarmona, und der Aka- demie von S. Fernando. Später half er seinem Oheime Luis bei dessen Arbeiten, eigene Werke finden sich aber wenige von ihm, da der Künstler kein hohes Alter erreichte. Bermudez nennt einige Statuen von ihm, die zu Madrid in Kirchen und Klöstern sich befinden. Salvador Carmona, Don Imis, Bildhauer, geb. zu Nava del Rey 170g, ist einer der vorzüglichsten Künstler, die im 13. Jahr- hunderte in Spanien gelebt haben. Er hatte (älliSCltlellvltßS Talent zur plastischen Kunst, welches sich schon in seiner Kindheit uns- sprach, und als er von Juan Bon nur einigen Unterricht erhalten hatte, entwickelte sich dasselbe auf das schnellste. Er hatte thiiti- gen Antheil an den Werken Kim's, und nach dem Tode desselben verband er sich mit Josef Gnlban, mit welchem er tiir den Altar von N. S. de Belen, für das Kloster S. Juan de Dius mehrere llei- ligenhilder, und für S. Gil die Passion ausführte. Im Jahre 1731 trat er endlich als selbstständiger Künstler auf, und gründete den Ruf des ersten spanischer: Bildhauers seiner Zeit. Seine Werke sind sehr zahlreich. da er Gehiillen und Schüler hülle. die in sei- nem Geiste mit ihm arbeiteten. Er gründete 1m Hause des Don Juan Domingo Olivieri zu Madrid eine Schule, aus welcher 1752 die neue Akademie von St. Fernando hervorging. Salvador (Jur- inona war der erste Direktor dieser Anstalt, der sie bald zu grus- sem Flore brachte. Doch war er nicht allein als Künstler und Leb- FCP geehrt, er wurde auch als Mensch hoehgcachtet von allen, fllg Ihn kannten, und auch von den Künstlern beweiut, als er 1791 mit Tod abging. "Naglcfs Iiünstler-Learr. Bd. XIV- 15