58 BllpETta Prinz. ' Ein anonymes Iiniestiick zeigt ihn ebenfalls mit dem Comman- dostabe, und wie er die Linke auf den liopf eines Kindes stützt. A. van Dyck malte ihn gleichfalls mit dem Commandostabe. Im Stiche haben wir dieses Bild mit P. de Jode's Adresse, mit je- ner von P. Stent und von Moncornet. Die beiden ersteren sind in lsl. fol., letzteres von 1656, in 8 und mittelmässig. H. Snyers stach sein Bildniss in 4. Ein anonymes Blatt in runder Einfassung ist in ful. Das von P. Lely gemalte Bilclniss dieses Fürsten hat Cham- bars sehr gut im Kleinen gestochen. ßluoteling stach 1072 eben- falls ein von Lely gemaltes Bildniss Ruperfs, im Costurne eines Pair, fol. B. White stach eine von Knaller gemalte Büste, Medaillen mit Bli-ittereinfassung, fol. Auch von W. Hullar haben wir eine kleine Büste Von 1645. Der Prinz erscheint in der Rüstung. Üebercliess gibt es noch etliche anonyme Bildnisse, die aber von weniger Bedeutung sind. Die folgenden Bildnisse sind in schwarzer Manier gestochen. G. Dow soll ihn als David mit Schild und Lanze gemalt ha- ben. Auf dem Schilde steht: 1658 Bupt. P. fec. Dieses Blatt ist vom Prinzen Rupert selbst. W. Vaillaxit copirte dieses Bildniss in grösserem Formate, aber rnur in halber Figur. Dann haben wir noch zwei andere Bildnisse von Vaillaixt, wo- von das eine ihn als Erfinder der schwarzen Kunst bezeichnet. Man liest unten: Prins Robbert, vinder van de Swarte Prent Kunst. Dieses Bildniss hat Graf Laborcle für seine Hist. de la gravure en manicre nuire lithographiren lassen. Es stellt den Fürsten mit ge- kreuzten Armen dar, wie er den Iiopf aufclie Hand stützt. Das andere Blatt stellt den Prinzen in der Rüstung mit dem Commaudostabe dar. Es ist wahrscheinlich gleich nach geschehe- ner Mittheilung der Kunst gestochen. da es ganz in Bupertfs Ma- nier behandelt ist, vielleicht X-Vaillanfs erstes Mezzotintublatt, 4. Sehr schön ist dessen Bildniss von A. Blooteling, nur ist zu bemerken, dass im zweiten Drucke Mund und Augen mit dem Grabstichel übergangen sind, ll. Das Bildniss nach P. Lely, welches ihn im Costurn eines Pair vorgestellt, ist ebenfalls schön. Es trägt P. lrßmpßsthi Adresse, lsl. 4. Lely's Gemälde liegt auch dem schonen Blatte zu Grunde, welches den Fürsten als Pair im Kniestiielse darstellt, mit B. Tamp- son's Adresse, fol. An diese reihen sich noch mehrere Bildnisse des Prinzen Ru- pert, von Valkenier, Hartmann, S. Cfmper, T. Bretherton, V. Green, Rembrandt, J. Hinde, G. H. Schervm etc., in den Memoires du Chev. Grammont, in Walpulvz-fs Anecdctes of paintig in England etc. A. Eigenhändige Radirungen. 1) Zwei Soldaten, der eine mit der Hellebarde, der andere mit der Flinte nach dem Grunde zu gehend, jeder mit einem beladenen Esel hinter sich. Den Grund bildet Landschaft. Rechts nhten in der Ecke ist das Monugrannnu, ein P mit der liruue darüber, und die Jahrzahl 1656 (die 5 verkehrt.) U. 2 Z. Ö L., Br. 3 Z. Ö L.