Blugcndas, Georg Philipp- 19 Im' ersten Drucke mit WolFPs Adresse, im zweiten mit jener von C. Iilauber, aber auch diese sehr selten. Bei Weigcl Ö Thlr. Die dritten Ahilriiclse haben die Adresse von Ch. Hugen- das. Bei YVe-igel [t Tlilr. 28) Gefechte zwischen sprcussischyen Husaren und Ungarn. il Blätter mit YlCP deutschen und lciteiiwisclien Versen, qu. ful. 29) Eine Folge von 8 Blättern mit Reitern, aus der früheren Zeit des Künstlers, die Conlouren nicht sichtbar, qu. fol. Sehr selten. 50) Eine Folge von 4 kleineren liliittermmit Schlachten, eben- falls ohne Cniituren, (In. tol. Sehr selten. 51) Iiriegsunternehinungen wiilirentl des Fcldzuges gegen die Tiirlien, 4 Blätter mit vier deutschen Versen, gr. qu. fol. 32) Iiriegsoperationen und inilitarische Unternehmungennwährend eines Feldzuges, I; Blätter mit deutschen und lateinischen Versen, s. gr. rlu. fnl. 55) Eine Folge von 11 Blättern: der Gottesdienst im Lager, die Schlacht, das Verbinden der Verwundeteii, die Beerdigung der Tuilten, lil. qu. fol. 54) Folge von [t Blättern mit Soldatenziigen und Lagern. 55) Folge 'von I1 Blättern mit Scharzmiitzeln und Lagerbeschiif- tigungen, Llu, '56) Folge von 6 Blättern mit Reitergefechten und Schlachten, 57) Eine ähnliche Folge mit Schlachten, Schlaclitfelilcrn und äelustigungen im Felde, qu. fol." 58) Eine Folge von 8 Bli-ittern mit Reitergefechten, Angriden auf Schanzen, WIiirsclie und Lager, (In. fol. 59) Eine Folge von 20 niimerirten Blättern mit Husaren, Rei- terziigeri, Feldgepäclse, qu: 40) Eine Folge von [i Jagdstiicken, auf Löwen, Tiger, Strauss Büffel. Mitzwei lateinischen und {deutschen Versen, qu. o m. 41) Die Vorbereitung zur Jagd, und der Zug auf die Jagd, 2 Blätter, gr. qu, fg], 42) ZYVEi bergige Landschaften mit Lanilleuteri, hl. qu. 4. 45) Die vier Elemente, unter kriegerischen Gegenständen vorge- stellt, gr. fol. 44) Die Reitschule, Folge von 8 Blättern, s. gr. qu. fol. BugenÖHS, Georg Phlllpp, Maler und Iinplerstecher, der i-il- tere Sohn des Obigen, übte anfangs unter Leitung seines Vaters die Malerei, fand aber späteügriissere Lust in Mezzotinto zu ar- beiten. Seine Gemälde bestehen in Tliierstiicken, worin er die Bons zum Vurbilde nahm. Seine Schwarzkunstlmlättcr sind nicht sehr zahlreich. ,Star_b 177d. im 75. Jahre. E. Nilsnn stach nach ihm ein kleines, Wenig vorkommendes, gut gezeichnetes Blatt, wcl- ches die Zeit vorstellt, wie sie zu Pferde davon eilt. G. II. Schilf- lin stach nach ihm 4 Blätter mit Hunden. Folgende Blätter sind von ihm selbst gßSChübt- 1)'Die Kreuzigung, nach J. D. IIerz, fnl. 2) Der heil. Hieronymus, nach Miigges fnl. 3) St. Augustin, nach Siecrist, fol. 4) Die Halt bei der Schenke, nach G. Pli. Rugendas, s. gr. ( u. fnl. 5) Liie Abreise, nach demselben, als Gegenstück. (j) Drei Blätter Militärgruppen, aus grossen Gemälden von G. P. Rugendas sen., gn-qu- fnl. 2 r