442 Bossi, Veremond. Iiossini, Luigi. E0551: D- Vcremünd, ein Mönch von Vnllombrosa, übte um 1760 70 die Iiupferstecherlsunst. Er iitzte verschiedene Blätter für literarische Werke. In Flaminio dc Borgds Geschichte vor; Pisa ist das Titelblatt und das Bildniss des Kaisers Franz I. von seiner Arbeit. BOSSI, VIUCBIIZO (lC, Bildhauer und Architekt von Fiesole, war Schiller von B. Banclinelli, und an [lnnst nicht geringer als die. scr. Er arbeitete in llmn an den Grabmälerxi der Päbste Leo X, und Clemens VII. und iiberdiess hinterliess er eine grosse Anzahl von Statuen, Brusthildern, Basreliefs und Grnttesken. In einer Capelle der Kirche St. Maria rlella Pace sind die Apostel in Bas- relief von ilnn, die er aus den culossalen antiken _Trummern auf dem Tarpejizs heransarbeitete. Späten trgt er in Dienste (leg Her- zogs von Florenz In Gayds Cartegglo medito I. NrO- 28- ist ei- nes seiner Schreiben d. d. 24. Febr. 1560 an den Ilerzug abge- druckt, in welchem er von der colossalen Statue des Neptun spricht, die später dem Ammanatn anvertraut wurde. Bei dieser Gelegenheit übergab er seinem Fürsten zugleich eine _Gruppe des Herlmles und Anteus, jetzt auf dem porphyrnen Brunnen III) Hufe des Pallazzo vccchio zu Florenz. F. Gregori hat sie in Kupfer gestu- chen. Die Bliithezeit dieses Iiiinstlers gibt das erwähnte Datum des Briefes. er war aber schon um 1540 Ihätig- IlOSSi, ZCHOlJlO, Maler von Florenz, war Schüler des C. Allori, und zwar einer der besseren desselben. Er hinterliess einige gme Malereien , die aber von einer "beschränkten Eründungsgabe zeu- gen. Blühte um 1520. Ein späterer Architekt dieses Namens war Schüler von Gius. Ign. llussi, in dessen Artikel wir seiner erwähnt haben. Er lebte noch 1750 in Ruin als Baumeister. Rßäslgllam), Giovanni NiGOlO, genanntviccntixio, nennen Hu. her und Pupillen einen Formschneider, der zwar gelebt hat, aber nie unter dem Namen Bnssigliaixo. Es ist dies Juhnnnes Niculaus Bolclrini "von Viccnza, und daher Vicentiuus genannt. Bossignon, Louis Joseph Toussaint, Histurienmaler, wurde 1780 zu Avesne geboren. und unter Vincenfs Leitung zum Iiiinst- lcr herangehililet. Er wählte Paris zum Schauplatz seiner 'l'hiitig.. lseit, Llfldillüllflß da mehrere Gemälde aus, in welcher: seine Schule unverkennbar ist. Zu seinen swirziiglichsten gehört Zvilubizfs Auf. nahme bei den Hirten 18m, der Axigrilf auf eine Vursturlt vun Pampelona 182,1, die Schlacht von Missuluxighi 1827 u. n. Das letztere Bild wurde mit einer goldenen Nledaille beehrt. Rossig- non ist Professur der Zeicheulsunst zu Paris. ROSSillilllUS, s. Russigiiano. ROSSiHi, Illligi, Zeichner, Architekt und Iiupfc-rsteclier zu Rom, wurde um 1790 geboren, und fern von den strengvri Schulstu_ dien, reifte er im Angesichte der Ruinen Ronfs zum liunsllei- her. an. Er zeichnete mit; grusser Vorliebe die Ueberrcsle dgr alu.ü_ mischen classischen Architektur, underlangte auf solche Welge auch in der Baukunst gediegene Kenntnisse. Doch ist er Weniger als nusiibender Architekt, wie als Zeichner und liupfersleciier bvlsannt, Er hat seine Zeichnungen theils radirt, theils gestochen. und diese