288 Ilodviguez, J Budrigucz, tragt dessen Arbeit im Chore der Carthäuser zu vollenden, weil man glaubte, es könne sich lsein anderer Meister besser in Cesa- ri's Styl schicken. Er genügte auch vollkommen, und diese Zu- friedenheit hatte andere Aufträge zur Folge. Er musste die Iiirche St. Trinitä delle Monache in Fresco ausmalen, und ein Bild der Dreieinigkeit in Oel ausführen. Von ihm sind auch die Frescoma- lereien in S. Chiara. In der Kirche (lilGiesu e Maria ist das grug" Gemälde des Bosenlsranzes sein Werk, und_ die ähnliche Darstel- lung in der Kirche clella Sanita de' P. Predicatori, welche auch Qin sehr schönes Bild des hl. Domiuicus von ihm besitzt. Der Heilige betet den Rosenltrgnz, umgeben von anderen Andächtigen. Die Ge- stalt mit idem grossen wcissem Barte ist der Iiünstler selbst. Er- wähnenswerth ist auch das Bild in der Iiirche clella Concezionß degli Spagnuoli, die Madonna de] Carmine mit St. Simon Stuck und St. Onufrius. In der HircheS. Maria clegli Angeli de P, p_ Teatini sind Frescomalereien von ihm, und ein Bild des heiligen Carl, nach Art des weissen Marmors gemalt. Boclriguez fertigte auch mehrere Bilder in Holz. Bernarclino starb zu Neapel 1667. mit dem Rufe eines kommen Künstlers und eines Mannes von reinstem Wandel. lylan nannte ihn gewöhnlich wil pittur santou. Lanzi geht nur kurz über ihn weg; die im Artikel des Alfonso Rotlriguez erwähnten Nlemn- rie etc. geben aber p. 11g E. nähere Auskunft. Daistauch sein Bild_ niss beigegeben, eine ehrwürdige, eigenthümlich _gekleidete Gestalt, BOÖPIgUBZ, Jllan, Bildhauer, arbeitete in der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert zu Toledo, 1418 neben anderen Iiiinstlern und" Facade der Cathedrale, wie Bermudez ersah. 3051551161, Juan, Maler und Stuccoarbeiter, lebte im I5. Jahr hunderte in Caslilien. Im Jahre 1476 verzierte er mit Garcia dei Barco das dem Herzoge von Alba gehörige Lustschloss Barco d, Avila. Sie brachten in den Corridoren und Gnllerien Stuclswepk im moreskex) (maurischen) Style an. Fiurillo IV. 57 sprich: von dem Contralste, durch welchen sie sich dazu verbindlich machten. Bermudez kennt den Iiiinstler nicht, 1670 seine Leistungen Bcdriguez, Juan Teqdoro, Bildhnuer, machte um Studien auf der Akademie zu Sevilla. Ueber seine spricht sich Berxnudez nicht aus. Bodrlguez, JUSEPB, Illuminirer und Schönsehreiber von Burgo d, Osma, hatte in der zweiten Hälfte des 16- Jahrhunderts Ruf. Phi- lipp II. liess durch ihn 1577 für den Escurial Chorbücher schrei- ben und ausmalen , du er schon früher für die Catheih-ale in Bur- os ähnliche Arbeiten zur- vollsten Znfrieqenheit geliefert hatte, germudez und Fiorillo erwähnen dieses Iiuizstlers, ersterer nach handschriftlichen Notizen. Bßdrlguez, Llllgl , Maler, der Bruder de: oben erwähnten Alfonsq Roclriguez, wuvde 1585 in Messina geboren, und wider Willen seines Vaters Künstler, da ihn dieser zum Militärstande heranbil- den wollte. Den ersten Unterricht ertheilte ihm Comande, und als ihm der Senat eine jährliche Pension zugesichert hatte, begab er sich zur Weiteren Ausbildung nach Neapel und endlich nach Rom, wo er mit Vorliebe die Werke der älteren Schule studirte Später begab er sich nach Neapel zurück, um mit seinen Bruder