2.52 Robert, IIubert. Robert , Jean Frangois. und in BeicharcYs vertrauten Briefen I. 482 findet man Nachrich- ten über sein Leben und 'l'reiben. Isahey hat sein Üildniss gm malt. und Miger es gestochen. Er hiilt die Mappe in der Hand_ Nach diesem Meister wurde auch Vieles gestochen: von Juni, net die Ansichten der Villa Madarua und der Villa Sacchetta, de, Beste des Pallastes Pabst Julius ll., und der Säule und des Gartens des Pallastes Medici. Lienard stach ein, grnsses Blatt auf welchem die vorziiglichsten Monumente Roms ahgebildei; sind, und ein grosscs Blatt von Martini stellt die Brücke der Sphinx dar. J. St. Holman stach die ÄnSiClll dßS Tßmpels der Sibylla zu Tivoli. Zwei kleinere Blätter von N. Maugcin haben den Titel: I_.'escaliei' des laveuses de Charenton, und la Caseade dans les rochers de Roncilione. Ahbö de St. Nun stach nach ihm sechs Blätter mit römischen Ansichten in Lavisxnanier. Arlelaide Allou radirte die Ruinen des Dianentcnipels und der Bäder des Nero bei Bajä. Chatelain stach zwei Blätter, unter folgendem Ti_ teln: La dcvideuse ilalienne, und la cuisiniere italienne. Auch an_ derc Meister stachen nach Robert, besonders für die Tableaux Pik toresques de Naples. Dann hat H. Robert selbst geistreich in Kupfer radirt. l I0) Les Suirees de Bunte, dediees z. Mr. de le Cointe dessinöcs et gravöes par Mr. Robert, Pcnsionnaire du rui d; France s Rom. Auf einigen Blättern steht: H. Boberti . ma. Diese im Geschrnacke Wciruttefs radirtcn Blätter steL len antilte Fragmente in landschaftlicher Umgehung dar. [L Es gibt Abdrücke ohne Adresse, dann solche mit den Adressen von Wille und ßasan. Robert, JGHU, Bildhauer aus Lothringen, Schüler von Jacquin de Neufchateau, arbeitete zu Anfang des H). Jahrhunderts in Paris m, die Gärten der Tuilericn und in Versailles. Robert, JOHN, Bildnissmaler zu Paris, arbeitete um 1760. Er malte Bildnisse und historische Darstellungen, entwarf auch viele Zeich- nungen für Buchhändler. Für Odieuvre zeichnete er mehrere Bild- nisse zum Stiche. HOlJCPL, Jean FTBÜQOIS , Landschaftsmaler, wurde 1778 zu Chantilly geboren, und an der Iiutlststthtlle dasclbst unterrichtet. Er erhielt schon als Iinahc von zwölf Jahren den ersten Preis, und wurde dann als Zogling in die zu Chantilly bestehende Porzellanmanuliiktur aulgenonimen. musste aber später seine Iiunststudien eine Zeit lang aufgeben, da er als Militär in die Reihen trat. Nach der 1807 er- folgten Rückkehr der Armee trat er in die Schule des M. de Marne a" der k. Porzellan-Manufaktnr zu Sevres, von wo aus sich in der Folge sein Huf verbreitete. Er verzierte eine grosse Anzahl von Porzellangefiissen mit den glänzendsten Malereien. Anfangs malte er die kaiserlichen Jagden auf Porzellain. dann verschiedene Land__ schaften und, Ansichten, welche die Kaiserin lVIarie Louise und die Grnssherzogin von 'l'oscana an sich brachten. Letztere er- theilte ihm den Titel ihres Landschaftsmalers, und gab ihm auch noch später mehrere Aultriigc, rlercn er sich in Florenz erledigten Nach seiner 1814 erfolgten Rückkehr nach Frankreich malte er wieder Mehreres fiir die Mannfactur in Sevres und für den Her- zog von Berry, der ihm ebenfalls zu seinem Jagdenmalßr fällllänn- te. Doch widmete er diesem Fiirsten nicht seine ganze Thatigl-teit, er malte auch für die Anstalt in Sevresftlopien nach beruhm. ten Ministern, Landschaften und Ansichten nach der Natur und