H8 läiccianti , Antonio. Biccizxrelli , Daniel. 12) Die Hlage der Psyche vor cler Versammlung der Götter nach llalheYs Bild in der Furnesina, imp. qu. fol. Die ersten Abdrücke sind ohne Schrift. 13) Fulvia, nach P. F. Mazzuchelli il Morazone, in der Beule Galleria rli Forinn, illust. da H. lrAZOgllU. Torino 1836 U) Der Schild des Achilles, nach I-Ioxnerfs Beschreibung, nach einer neueren JNIusaikai-beit aus der Werkstätte des Vatikan. Umriss, gr. fol. 15) Diana und Endymion, nach Annib. Carracci, fol. BiCCiüflU, ATIIOUIO, Maler von Florenz, war Schiilnr von V. Dan- dini, und nur miuelmiissig in seinem lfaclie. Arbeitete noch 1050. Baldinueci erwähnt seiner. Blccmrdelha GillSßppß, Maler und Furmschneider, arbeitete um 1700 10 in Neapel. Er haue den Ruf eines geschickten Künstlers. BlCClEWdGlll, Gabriello, Maler von Neapel, wurde von seinem Vater, dem obigen Künstler unterrichtet, bis er endlich Gelegen- heit fand an F. van Bloemen einen Lehrer zu finden. Seine Laud- schalten sind im Style dieses Meisters behandelt, und verdienstvolle Bilder, Auch historische und andere Darstellungen malte dieser Künstler. Er war Ilolinaler des liönigs Carl von Bourbon. Bliihtc um 1750. BIGCHIPCHI, Daniel, Maler und Bildhauer, wurde 1509 ZU Vol- tcrra in 'I'uslsana geboren, und daher nennt man ihn gewöhnlich Daniel du Vnlterra. Er soll in Siena Schüler des B. Perruzzi und Sndnmaß gewesen seyn, allein entscheidender war für ihn in Rum ljerinx) del Vage, und allen diesen zog er dann Michel Angeln vor. Der starre Buonarntti war ihm ebenfalls sehr gewogen, und förderte diesen seinen Schützling auf jegliche Weise. Er war ihm bei der Composition seiner Werlse behiilllich, und unterstützte ihn sogar mit eigenhändigen Zeichnungen. Daniel wusste auch mit Glück die Eigenthiimliehkeit dieses Meisters in sich aufzuneh- men, ohne jedoch dessen Erhabenheit zu erreichen. In der Zeich- nung, in den Verkiirzungen entwickelt er ausserordexitliche Mei- sterschaft, die Fiirbutig ist aber etwas kalt. lVlichel Angeln ("und aber in ihm immerhin den besten Stellvertreter bei seinen Arbei- ten im Vatikan. Auch wenn Ricciarelli anderswo arbeitete beauf- sichtigte ihn lluuxiarotti, wie in der Farnesina, bei welcher Gele- genheit jener JNleister mit der Kohle jenen colussalen liopf zeich- nßlß. der noch jetzt ersichtlich ist. Daniel malte unter Buonarot- ti's Einfluss auch die berühmte Iireuzabnehmung, welche man in 'I'rinita de'Monti sah, und neben der Transflguratiun BafaePs und der Communiun des heil. Hieronymus von Dominichinn zu den ltlnuptvverken Roms gezählt wurde. Es ist dies ein grusses, mäch- Ilg bewegtes Bild, welches vor einigen Jahren von der Wand ah- genummen, aber von Palmaroli nicht glücklich restaurirt wurde, da es durch den Einsturz der Kuppel wesentlich gelitten hatte. Der heilige Leichnam wird von den auf Leitern stehenden Män- nern auf einem Leintuehe langsam herabgelassen, und ruht mit der ganzen Schwere auf der Schulter und Brust eines jungen Man- nes- Maria wird vun Johannes und den heiligen Frauen unter- stutzt, eine ergreifende 'l"rauerscene mit Gestalten der edelilßn Art- Andere Kreuzbilder werden wir unten erwähnen und beifügen, was sich von Gemälden ausserdem noch findet, neben Angabe der Stecher nach diesem Meister. Seine Gemälde sind selten, da ßicuiarelli