Rembrandt van Byll 2 Paul. 529 der dichte KVald zieht sich nach rechts hin, zwei Drittel der Platte. Ein Theil des Vorgrundes ist fast ganz weiss, und im Grunde recht sind nur Umrisse. Unten steht: Rembrandt f. 1652. H. 4 z. 1 L., m. 1 z. 10 L. Dieses Blatt ist ganz mit der trockenen Nadel behandelt, und von schlagender Wirkung. Bartsch und Claussin be- zeichnen folgende Abdrücke: 1. Nur leicht skizzirt, das Haus in Mitte der Bäume und etwas vom Geäste der Bäume zur Linken um- rissen. Die Ferne zur Rechten fehlt ganz, so wie Name und Jahrzahl. Die Platte ist um 1 Z. 2 L- höher. Von der grössten Seltenheit, aber wahrscheinlich nur in wenigen Probedrücketi vorhanden. B. I. C. I. II. In derselben Grösse und ohne Namen und Jahr-zahl. Die Platte ist etwas mehr überarbeitet. und der Abdruck durch den an die Schwarzhunst erinnernden Ton sehr glänzend. Es ist der Bart nicht abgenommen. Sehr sel- C. II. III. Die Platte vollendet, mit Namen und Jahrzahl und von gleicher Schwärze, wie Nru. 2. B. II. C. III. Die täuschende Copie von B. Wilson ist nur 7 Z. [l L. breit. 55!) (B. 225. C. 220.) Die Landschaft mit der Thurmruine (S1 la tour), die rechts über einige Dächer empor ragt. Es ist daselbst ein Dorf zu sehen und viele Bäume, die fast die ganze Breite einnehmen und nur linlss einen Fernblick gewäh- ren. Der Himmel ist da sehr überarbeitet, und hell zur Rech- ten. In der Mitte ist ein Thor mit zwei Strebepfeilern, und vor demselben steht eine kleine Figur. Der Vorgrund ist weiss, aber das Ganze von schöner Wirkung. H. f; Z. 7 L„ Br. H Z. 10 L. Bartsch und Claussin kennen zweierlei Abdrücke; I. Der Thurm rechts über den Dächern hat eine Kuppel, die sich in eine Spitze endet. II. Der Thurm ist ohne Dach und scheint verfallen zu seyn. (Bei Aretin 18 fl- 50 kr.) 552) (B. 224. C- 221.) Der Heuschober (lil grßnge s. foin), etwas nach rechts hin, zwischen zwei Baumgruppen. Links führt ein breiter Weg nach dem Dorfe, und auf demselben treibt der Hirt die Schaafe. Auf dem Damme sieht man drei Fi- guren. und imVox-grunde eine WieSe, auf welcher sich ein Pferd wälzt. Unten steht: Rembrandvf. 1656- H. 5 Z. 1 L., Br. 6 Z. 5 L. Von diesem schönen Blatte kennen Bartsch und Claussin drei verschiedene Abdrücke? I. Ohne Ferne 'enseits der drei-Figuren, die man links sieht, mit kamen und Jahrzahl, im Ganzen schon fast vollendet, und von grosscr Frische des Tons, da die Platte nicht vom Barte genßinigßt Würde- II, Wie der obige Druck, nur. zeigt sich ein kleiner Ast, welcher aus der rechts der Scheune stehenden Baum- gruppe herausreicht. Der schwarze Ton ist auch nicht geschwächt. Sehr selten". G. II, III. Mit der Ferne jenseits der drei Figuren. Die Abdrücke, sind aber nicht so frisch, wie die obigen. Gersaint Im- hauptet nach Claussin mit Unrecht, dass die Abdrücke Naglerls Künstler-Lax. Bd. XII. 34