342 Bawlins , Baymond, Jean. vor. Unter der Schulter des Baronet liest man: T. Rawlirls F. 1665. Andere Werke von seiner Hand dürften unbczeichnct seyn, und su kann man ihm solche nur muthmasslich beilegen. wie eine Nlcdaille mit dem Bildnisse des Erzbischofs Laud von 1641- Dann schnitt cr auch die Stempel zu den grossen Geldstiiclaen (Crowns) bis gegen 1670, wo der Künstler starb. Ob sich ein Bildniss von ihm finde, wissen wir nicht, jenes seiner Gattin ist aber gestochen. Aus der Inschrift desselben ersehen wir zugleich auch, dass Kaw- lins erster Siegelscltneicler der beiden genannten Könige gewesen ist. Mfln liest da: Doruthea Narbona uxor D. Thnmae Rawlins suprextn sculptoris sigilli Carol. I. et Carol. lI. D. G. magn. Brit. Franc. et Hiber. regum. In Iflecknzfs VVorks, publish. 1653 ist ein Gedicht von Bawlins abgedruckt, wo die Aufschrift die weitere Iiunstfertiglseit des Künstlers bestätigter. Es heisst da: A poem on that excellentxtymelist of sculptor in Gold and precious stones etc. Th. Rnwlixls. Dass er in Gold und Edelsteinen gearbeitet, haben wir schon oben anyegeben. Ueber zwei dramatische Werke des Künstlers s. Walpoiie, Anecdotes of Painting ll. p. 257. BHWlIHS, Tq Iiupferstcchcr, dessen II. Bromley (Catalogue of en- grnved britisb purtraits. London 1793) erwähnt. Er legt ihm ein Bildniss des Richard Stock, Rector: in Allhaluws bei, oder deutet Wenigstens die auf diesem Folioblatte stehenden Buchstaben TR. auf T. liawlixis. Strutt spricht von_ einem J. Rawlins, der um 1760 mehrere Bildnisse um! Qücherfltei gestochen hat. Ob hier von einem und demselben Kunstler die Rede sei, wissen wir nicht. Bawlins , den obigen Artikel. Bawski , boren. in Casimir, Maler von Rawa Er malte Bildnisse u. a. Gallizien , wurde 1795 BGXIS, PBÖPO (10, Maler von Granacla, blühte gegen {Ende des 16. Jahrhunderts. Er soll sich in Italien gebildet haben; wenig- stens lassen die in den Kirchen der erwähnten Stadt vorhandenen Gemälde auf das Studium der Werke italienischer Iiunst schliessen. Es sind dieses historische Bilder und Grotteslien. Er hatte auch zwei Brüder, die Maler waren, aber ihm nicht gleichkamen. Bay 9 GBOTS 2 Ran. Büyingßf, Steinmetz, der hm geschickter Bildhauer. ' 1492 Wien in arbeitete. Er war ein Ptaymond, Jean, Kupferstecher, wurde um 1695 zu Paris geboren, daselbst auch zum Iiünstler herangebildet. Er arbeitete mit dem Grabsticlmel, seine Blätter sind aber nicht zahlreich. Sie gehören indessen zu den besten damaliger Zeit. Starb um 1766. 1) Der Leichnam Christi von Engeln angebetet, nach T. Zuc- caro's Gemälde in der Cathcdrale zu Rheims für das Cabinet ' Cruzat gestochen, F01. 2) Die heilige Jungfrau in einer Landschaft unter der Palme sitzengl, ziuch IlafaePs Bild der Gallerie Orleans, jetzt in England. für das Cabinct Crozat gestochen, gr- F01-