Piazza , Pietro. Etienne. 255 Plazza: PiCTPO; Decorationsmaler in Parmg, ein Künstlers unserg Jahrhunderts, dessen Ruf schon 1820 gegrunflet war. Er wird den vorzüglichslen Meistern seines Faches" bexgezahlt. Piazza, einige andere Iiiinftlex: dieses Namens aus Lodi,_ sind unter "Lodi" zu suchen, da sie sich unsers Wissens nur mit dem Ge. burtsorte nennen. Piazzi, Kupfcfstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. Es finden SICh radirte Blätter von ihm, welche architektonische Ge- genstände vorstellen. P1511502 Gmvannl Battlsta dels Bildhauer, wurde 1685 zu Trient geboren, musste aber in der Folge eines Mordes wegen das Va- terland verlassen, und kam 1703 ins Veltlin, wo er zahlreiche Ar- beiten in Holz und Marmor lieferte. In der Kirche zu Grossato fertigte er mehrere Basreliefs, mit zierlich und fleissig gearbeiteten Figuren. Ueberdiess findet man noch zahlreiche andere Statuen und Basreliefs von ihm. Quadrio gibt Nachricht über ihn und sagt, dass del Piazza noch 1755 gearbeitet habe. Pwßrd, s. Picart. PlcaTdly Franz, Bildhauer zu Florenz, wird von Pascoli unter die Schüler 'von G. da Bologna gezählt. Plcart, Etienne, Zeichner und Iiupierslecller, genannt le Romain, der Römer, wurde 1652 zu Paris geboren, und wahrscheinlich von F. Puilly unterrichtet. Später begab er sich nach Rom, wo der Iiiinstler längere Zeit geblieben ist, so dass er nach seiner Heim- kehr den Beinamen des Römers erhielt; theils auch, um ihn von andern Kunstgenossen zu unterscheiden. Im Jahre 1684 nahm ihn die königliche Akademie zu Paris unter die Zahl ihrer Mitglieder auf, und er war schon einer der ältesten, als er mit seinem Sohne Bernhard nach Amsterdam sich begab, wo er 1721 Starb. Stephan Picart hat eine grosse Anzahl von Blättern geliefert, theils in der Manier von Puilly, theils in einer Weise, in welcher er die Nadel mit dem Grabstichel verband. _Manehmal ister im. CliEll und unharmunisch; dann bewegte er sich aber auch wieder mit grusser Sicherheit, und im Ganzen genommen steht er dem be- rühmteren Bernhard Picart nicht nach. Ein viuchtxges Unterneh- men, welches er in Verbindung mit andern Künstlern zu Stande brachte, ist die Herausgabe des berühmten Cablnßt du fioy, wel- ches die Nachbildung der vorziiglichsten Gemälde des hunigs ent- hält. Picart war Graveur du Boy. Bernhard Picart hat 1715 sein Bildniss gezeichnet, und 1750 selbes gestochen, en Medaillen in J. A. Caninfs Werk. 1) Jean Franeois Paul Gondy, Cardinßl de Retl- 1652. Im Ge- schmacke Mellan's , (i. 2) Der Cardinal Fachenettus, nach J. M. Morand, (i, 3) Nicolas Pavillon, Eveque düilelh. 1669, gr. fol. 4) Lucas Waddingius, Ministre göneral de VOrde de St. Fran- quis, nach C. Maratti, 4. ' 5) Franqois Tßllemont, Abbc de Valchretien, nach R. Nanteuil. fol. Ö) Andre Hameßll. D. en Sorbonne, nach A. Paillet, gr. fol. 7) Franeois de Braque, Intendant de la nraison du duc d'Or- leans, nach A. Paillet, Oval fol.