Pertois. -Franceaoo. Perucci , 133 Pßrtmsg Bildhauer zu Strassburg, war in Eien ersten Decennien des 19. Jahrhunderts thätig. In der Thomasyxrclme der erwähnten Stadt ist die Urne zum Andenken des beruhmten Alterthumforscheri Schöpflin sem Werk. Pertric, Maler zu Benediktbeuem in Oberbayern, dessen in einer Urkunde des 12. Jahrhunderts erwähnt wird, die in den Man, boic. VIII. p- 455 abgedruckt ist. Das Iilostcrgebiet von Benedikt- beuern zählte im 12- und 15. Jahrhunderte laereits viele liünstler in beiden Ständen. Pertsch, Johann Nepomuk, Architekt, wurde 1130 zu Buch- horn am Bodensee geboren, und es war gerade ein glücklicher Zufall, der ihn auf die Bahn führte, auf welcher er später zu schönem künstlerischen Ziele gelangte. Er besuchte schon in frü- hen Jahren verschiedene Städte Deutschlands, und endlich richtete 'er seine Schritte nach Italien, um die Meisterwerke der Baukunst jenes Landes zu studiren. Er besuchte Ruin und Florenz, wo die mächtigen Bauten des 14. und 15. Jahrhunderts vor allen seine Aufmerksamkeit in Anspruch nahmen. Auch Venedig bot ihm rei- chen Stoff zu architektonischen Studien, und im Gebiete jener Stadt hatte Pertsch mehrere Villen gebaut. Von Yenedig aus besuchte m- Triest, wo er jetzt Gelegenheit fand, in einem grössern Werke den Schatz seiner Erfahrungen darzulegen. Er baute daselbst die griechische Iiirche. Nach seiner Rückkehr in's Vaterland trat ei: in k. bayerische Dienste, und wurde endlich k. Ober-Baurath in München. Hier baute er die protestantische Kirche, irvelche im Grundrisse ein Oval bildet, mit einem Glockenthurine; allein der alte Plan erlitt iin Verlaufe des Baues so vieler Abänderungen, welche Rücksichten und Zufälligkeiten geboten, dass ihn zuletzt der Architekt selbst kaum erkannt hat. _Von grosserer Bedeutung ist aber das von Pertsch erbauteGeiangniss, die neue Frohnfeste, welche, als Resultat seiner italienischen Studien, in grandiosem Style erbaut ist. Das Gebiiude zeigt n-iiichtige Massen, die aber mit grosser Kunst und Leichtigkeit gefügt smd,_ so dass das Auge mit Wohlgefallen an denselben hinglcitct. Es ist dieses ein_ Hauptge- bäude der Stadt, welches den Namen des Urhebers verherrlichet. Dieser Künstler starb 1855- P6311115, Landsehaftsmaler, arbeitete in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Saragossa, und starb um 1700. Seme Arbeiten wurden bewundert, aber selten gefunden. PGPUCOI, Ofilzlß, Maler und Architekt Yen Reggio, war Schüler von L. Orsi, und kein gewöhnlicher Iimlnsllßl": 1Y'I_ S. Giu. Evan- gelista, seiner Valerstailt, sieht man von lhrn cm Bild des h]. A]- bert; die Malereien an den Häusern sind zu Grunde gegangen, und auch die kleinrrreil Bilder in Cabincteu werden nicht zahlreich seyn. Von seinen Bauten ist nichts hekannt,_ aber ein architektu- nisches Druckwerk findet sich von ihm, mit Stichen von G. B. Coriolano, unter dem Titel: Torte (Plärchitettura pugtigq, fo], Sein Sohn Franz gab es 165.1 bei Vittorio Sereua heraus. Oraziu starb 1624 im "ZÖ- Jahre. Perucci , Artikel FPEHICGSCO, der" Sohn des Obigcn, dessän wir schon im Orazids erwähnt haben, war Zeichner. A, Banco stach