528 Paris V-Piewd Adrieii. Paris-gfüeg-öme; und darunter nennt man besonders jene dfcaiäßl-Iaeiligcn Maurelius und Georg. Von Domenica, sind die Löwen in Marmor, welche beim [Iauptaltare daselbst stehen. iPariS: Pierre Adrien, ußrchitelst," geboren zur Besaneon 1747, gestorben 181g. Den ersten, Unterricht ertheilte ihm sein Vater, der ebenfalls Architekt war.- Hierauf kann er zu "Frouard, und nachdem der junge Künstler 1772 den grossen Preis der Akademie erhalten hatte, ging er als königlicher Pensionär nach Rom. Hier richtete c-r ein besonderes Augenmerk auf -die' alten-architektoni- sehen Denkmäler, welche er zeichnete und-gennustixdirte, und 'als Resultat seiner Bemühungen gab er folgende Werke heraus: Examen des Ödifices de liome", mit H. H.) fol.; Restauration du Colysöß, 45 Blätter in fol. Paris machte aber nicht allein in Rom architektonische Zeichnungen und Plane, er sah sich auch in an. deren Gegenden und Ländern um, woer einGleiches (hat, und diese seine Zeichnungen sind ebenfalls durch ein Iiupferwerk in g Foliobiinden bekannt, unter dem Titel: Hecucil de dessins et etu- ß des d'architecture. In Saint Neu's Voyage s Naples und in den i Tableaux-de la, Suisse von Delaborde ist ebenfalls melireres nach seiner Zeichnung gestochen. Er übersetzte auch Dickson's Werk , über die Agricultur der Alten, so wie Marshal's englische Land- wirthschaft. Andere Werke hintcrliess er im lllanuscript. Gebaut , hat Paris tnichtuviel; zum Stadthause von Neufchatel und zum Hospital von Bourg lieferte er die'Plaue, und das Portal der Ca- theclrale von Orleans wurde unter seiner Leitung gebaut. 1. Paris wurde 1778 Cabiuetszeichner des Königs von Frankreich, und bald darauf ersetzte er den Architekten Suulflut in der Alm- , demie. Er machte die Zeichnung zu den Decorationen bei den Hoffesten in Versailles, Marly und Trianon.__ Dann war er Archi- tclst der grossen Oper, als welcher er das Decorative zu besorgen haitß- Im Jährß 1788 ernannte ihn der König zum Ritter des heill Michael, und das neue Institukzählttgjhn ebenfalls unter seine Mitglieder. C. Guttenberg, Bertault u. a. haben nach seinen Zeich- nungenAlterthümer aus, Herculanuxn und Pompeji, 'von.Pizzo- Falcone, Pozzuolo etc, gestochcnl. w , pßllß, JCPÖHJCy-Zeichner und Iiupferstecher, wurden-M zu Ver- sailles geboren, und von Longucil in der Iiunst unterrichtet. Er widmete sich besonders dem Stiche der Landschaft, und dass er hierin nicht unglücklich war, beweisen die Blätter, Welche W311 von ihm habqnn Einige derselbe-u sind mit__G. Paris bezeichnet, was wohl Girolamu. Paris bedeuten soll. Starb um 3810-; i) Das Denkinalt des Voltaire zii Ferney, arÜleIJi 2) Jenes des J. J. Rousseau zu Ermcnonville, 4. Z 5) Vues de Provence, nach Philipp Hacltert,_ Ö Blzitten, qu. fol. a 4) Vuesli des Environs de Besangon, 2 3155.16? nach Zingg. " V a; . m1 1- 5) -gwei- andere Ansichtcnädcrr-Briicke von Vernon .in der Nur- 1.. mandie, nach demselben, qul. 4- : 6) Zwei andere Landschaften, nach demselben Meister; a) mit einer Schlossruine am Felsen und Vieh im Vorgrunde; b) ein Dorf, undiFischcr-insr- Vorgrunrle, 'qu.'4w ' r 7) Vues des Rochers d'Enans., zwei Blätter nach Zingg, quJt. 8) Zwei Ansichten .von Dresden, nach demselben, qu, 4. .