514 Panzon oder Poinzon , Octavian. Paolillo. Panzon oder Pol-nzon, "Octavxan, Maler," ein 5151m- nahe- kannter Künstler, dessen Daseyn aber durch amtliche Akten be- gründet ist. Er war (llfX'_sÜl'lll eines gleichnamigen Malers und Ärchitelatlexx, der ihn in den Anjlbngsgriinilen der liunst unterrich- tete, und 1597 schickte Herzog Maximilian von Bayern den Talent- vollen Jüngling zur weiteren Ausbildung nach Rum, miLeiner mdnatlichen Unterstützung von vier Kronen. Panznn scheint "nicht a]; geworden zu seyn, weil seine Spur bald wieder verschwindet. P8016731, P3010, Malervon Padua, gründete in Friaul seinen Buk. Ei; malte Blumen und Früchte, wejche denen de; D,_ S68- hol-ä gleichgeschiitzt ivnrden- In Friaul, 1h "der Mark Ancona und "zii Y'enemi'ig' waren viele Werke von ihm zu" finden, die meisten aber besassen die Grafen Caiselli. Starb zu Udine 1755. Paoletti, NXCCOIO GäSPälPO, Architekt zu Florenz, erlangte im", vorigeni Jahrhunderte grossen Ruhm, besonders durch die 'I'ransportirung eines mit Gemälden geziertenßaalgewiilbes in der Villa Poggio reale bei Florenz, was Miliizia ausführlich erzählt. lm' April des Jahres 1775 lsam das Unternehlnen gliilzlalich zu Ende. Ticozzi weiss über den Iiiixlstlcr ausserclem ebenso wenig als; wir. Paolettx, PletPO, Maler, wurde um 1798 zu Venedig geboren; und nachdem er daselbst in den Anfangsgriinden der Zeichenhunst ei- nige Sicherheit erlangt hatte, begab er sich nnchllum, um unter Cam- muccinis Leitung seine Studien fortzusetzen. Pauletti machte da in kurzer Zeit schnelle Fortschritte, und dauäieh schon seine frii- hercn Bilder durch grusseCorrelJ-lheit (lerleichnung, und ein blühendes. harmunischcs Cnlorit auszeichneten, su wurde erauch bald zu grossräuixiigen iädexitl-ichen NVerlscn ausersehexl. In S. Ca,- sinu zu Rom ist am Gewölbe ein grosses Frescubild von ihm ge- malt. die Communion des heil. Benedikt vurstellend, von Wunder- vuller Wirkung in' der Farbe, so wie durch Anordnung und Schön- heit der Form ausgezeichnet. Ein anderes Werk derselben Kuppel stellt die Vision des Heiligen dar. Im Jahre 1828 vollendete er die Fresken im Chore der Cathetlralo von Bieti, 224Palmen hoch sund H; breit. Der Künstler stellte da die Geburt der heil. Jung- frau und drei andere Scenen aus dem Leben lWariens dar. An diese Gemälde reihet sich eine bedeutende Anzahl von Bildern in Oel, historische Darstellungen, mittelalterliche Geschichtssccnen und Genrebilder. Zuweileniboten ilin-tdie neuern italienischen Romantiker, wie Manzoni; Grossi u. a. den Stoß zur malerischen Darstellung. So malte er 1857 nach einem kürzlich erschienenen Roman des letzteren den Schiffbruch des MärcqVisconti aufwlem Comersee. PÄOÜ, Michele, Mahn- von Pjstoia , bildcpe {Iiqlln in CrespPs Schule, gelangte aber nicht zur vollen Reife, wie ÖCFÜFQFISCIZBP diir Fel- Fina pittrice sagt. U Paßli: FTQDGGSCO (10, Iiupferstecher, von üelöhcm öemulte Fiissly Sagt, dass er eine Stadt Rum gegeben, d. h. eine Ansicht der Stadt gßslüchßß habe. PROHHÖ, Maler von Neafe], war A. Sabbatinü (A. da Slalehnfs) Schüler und getreuer Nachahmer, so dass seine Bilder öfter für