384 Ürtega. Orllieb Johann Nepomxuck. Künstlern ium Taxaior der 'i lipp V. ernggnte ihn mit fünf anderen alten Malertäxen in den-k. Ballästen. Ortegq, ein jeqtlebender spanischer Maler, dessen Werke zu den besseren der neben spanischen Schule gehören. Er lebt zu Ma- drid, im man auf den Iiqnstausstelluxmgen schöne Geruälde von ihrfüää - 01'111, Jaküb, Maler, ein Würtemberger von Geburt, wuficid um 1775 geboren. Dieser Künstler malte Decorationen und Lahdschafy ten in Oe], Ansichten. von Städten u. a_, Mleis mit grusserifFlcissiz. Er malte mit seinem folgenden Sohne die Decorationc-n des 1333; j erößnetenneuen-Theaters in Mainz, die wir (als wahre Mäßiger: Mücke gerühmt fänden. Im Jahre 13.38 sah man von J. Ortiilsen. auf der Iiunstaußsstellung in Salzburg eine Ansicht derselben Stadt, die bei einer unendlichen Mühe der Ausführung etwas ointbiänig erscheint. Ortll, JäICOl), Maler, der Sohn des Obigen, wurcledßoi zu Carlsruhe geboren, und von dem Vater in denAniEmgsgrünRI-zn der Ruins? un- terrichtet, bis er endlich 1825 nach München sich begab, um pnf der k. Alaademie daselbst seine Studien fortzusetzen. Ermalr De. cnralionen, Landschaften und Ansichten, ileren man auf den Kunst- ausstellungen zu Carlsi-uhe, Hannover u. s. w. mehrere sah. -Bs offenbaret sich in seinen Bildern ein {leissiges Studium der Natur, und ein glücklicher Faxjbensinn. Dann sind sie auch mit passen- der Staifage geziert. Ofih, Bßlljümlll, Genremaler, der Bruder des Ohigen, wurde 1805 zu Cailsruhegeboren, und unter gleichem Verhältnisäe zum Künstler herangebxldet. Auch er besuchte 1325 die Akademie der Künste in" München, um sich dem historischen Fache in widmen, neigte sich aber zuletzt zum Genre hin. In seinen Bildern herrscht Leben und Bewegung, und ein eifriges Strehen nach Schönheit der Form. Er sucht auch Alles gut zu motiviren, so dass seine Gemälde immer einen gefälligen Eindruck machen; selbst" wenn auch die Färbung gerade keinen grussen Reiz hervorbringt. Q1111, Blumenmaler, der um 1320 schon seinen Ruf be- gründet hatte. Seine Bilder sind in der Anordnung und Färbung lobenswerth. Ofth, Emil) MaTer und Lithograph, wurde 1815 zu, Heilbronn ge- boren , und nachdem er seine ersten Studien gemacht hatte, begab erßich 1350 nach München, um die polytechuiscjme Schule zu be. suchepw Hierauf widmete er sich auf der Alsademxe der Künste da. selßst der Maletci, und diese ist jetzt neben der Lilhographießein Hauptfach. Er malt in Oel und Miniafnr. Ortlleb, Johann Nepomuck, Maler, gyurde 1794 m, Grossnes. Sßlwang geboren, und da er schon von früher Jugend an enmchie. denß Neigung zur Malerei hatte, so beschloss er, 1324 die Aka- demie der Künste in München zu besllßben, um sich ausschliess- lieh derselben zu widmen. Ortlieb malt Bildnisse, die sich durch Aehnlichkeit und tüchtige Behandlung, gmpfehlen, und worunter jenes desfrommen Bischoß Wittmann sxch besonders auszeichnet,