Oelzen. nw Uerl , HKDS Janwß Landschaften. Portraite und andere Darstellungen. Von Kupfer- stichen erwähnen wir: i) Ein Umriss nach einem Basrelief von B. Thorwaidsen. 2) Ein solcher nach einer Zeichnung des Direktor Schndovv. 3) Räuber, nach einem Bilde von L. Robert in Linienmanier gestochen. (Von A. Schröder 1827 radirt.) (I) Mehrere landschaftliche Gegenstände. 061280, Iiupferstecher und vielleicht auch Maler, dessen Lebensver- hältnisse wir nicht kennen. In einem Aulctionskataloge, den 1859 C. E. Heinrich in Dresden verfasske, finden wir folgende gute Blätt- chen diesem Oelzen beigelegt: 1) 2) Landschaften mit Bauernhütten. Oelzen fcc., qu. schmal 8. 5) Eine Gruppe von Ziegenböcken. Oelzeu fec., 4. Oer, ThBObHlÖ VOII, Maler aus Westphalen, bildete sich um 1855 zu Düsseldorf unter Leitung des berühmten W. Schadow, und seit dieser Zeit gehört v. 0er dem Iiünstlervcrbande jener Stadt an. Er hat schon mehrere schöne Bilder geliefert, historische Darstel- lungen, Scenen des Mittelalters, Genrestüeke und Bildnisse. Im. Jahre 1856 wurde bei der Iiunstausstellung zu Dresden sein Bild des Hans Sachs für 500 Bthl. angekauft. Etwas früher ist eine an- dere gelungene Darstellung, der Tod der heil. Elisabeth, welche er 1856 Wiederholte, da dieses Bild sich eines grossen Beifalls er- freute. Ein anderes Gemälde derselben Zeit stellt Nonnen vor, die vor der Thiire des Klosters ein ausgesetztes Kind finden. Das frü- here Bild des Todes der heil. Elisabeth wird von Piittmann, die Düsseldorfer Malersehule etc. Leipzig 1859. S. 160 besprochen. Im Jahre 1836 unternahm er eine Iiunstreise durch Deutschland, die Niederlande, Frankreich, besuchte dann die Nordküste von Af- rika, ging nach Italien zurück, und kehrte 1858 über München und Nürnberg nach Dresden zurück. Sein Reisegefährte war H. Matthäi. Letzterer ging 1853 an die Beclaction und Herausgabe des von beiden gemeinschaftlich geführten 'I'agebuehes. Der Auf- satz über die neueste Malerei in Paris, Iiunstblatt 1857 N0. 94 5., diente als Probe. Im Jahre 1858 begab sich v. Oer wieder nach Rom. und da sah man einGemälde nach einer in Afrika gefertigten Skizze. Es stellt Beduinen bei einem Ausfalle von Constantine dar. fertigte sehr schöne getriebene Oeri, Peter, Goldschmied zu zamh, Arbeiten. Starb 1792 im 55- Jahre- Oerl, Hans JHkOb, Zeichnet", Maler und Lithograph, wurde 1782 zu Iiyburg in der Schweiz gehören, und Kuster in Winterthur lehrte ihn die Anfangsgründe der Kunst. Hierauf begab er sich nach Paris in David's Schule,_wo er solche Fortschritte machte, dass er schon 1305 auf der Zuricher Kunstausstellung mit allgemei- nem Beifalle Cßnßurfifte, Anfangs waren es Bildnisse, welche ihm Beifall erwarben; bald aber fing er an, auch in historischen Cumgositionen seine Kräfte zu versuchen, was ihm neues Lob be- reitete. Im Jahre 1805 malte er Dädalus und Ikarus, lebeusgrosiß Gestalten, an welchen man nur das Colorit etwas kalt fand. Aehn- llßhes riigte man 1808 auch an seinem Bilde der Chloe nach Guss- . mir's Idylle, welches indessen, so wie das Obige, mit alle? Gul'- reklheit seiner Schule gezeichnet ist. Auf diese Bilder folgten ei-