Nami g Matthäus. Naülii a Giovanni. 111 Nami , Matthäus , M. Nanni. Namur, LOUIS de, Maler, arheitetd zu Paris, und machte sich Üurch historische Bilder und durch Portraite bekannt. Im Jahre 1681 wurde er Professor Adiunkt, 169i endlich prdentlicher Pro- fessor, und 1695 starb der Künstler, 64 Jahre alt. Edeliuk stach nach ihm das Bilduiss des Architekten F. Mansart. {s s Nang Geneviäve, Rdgnault. I b Nanl; Glf-ICOIIIÖ; Maler von Neapel, waf A. Belvederds Schüler, und ein wackerer Nachahmer desselben. Er und B. Caro schmück- ten um 1740 den Huf l-iönig CarYs von Bourbou. Nani malte Blu- men, Früchte, Landschaften und Iiüchenstücke u. a. , Nam, Bq Iiupferstecher, deisen Ltiberigverhiiltnisse wir nichf kennen. Im Cabinet Paignon Dqonval Inst cm vqn ihm gestochenes Titelblatt zu einer Geschichte von Venedig angezeigt, unter der Rub- rik von B5 de Hooghe. 9 Alessandro, Bildhauer von Mantua, ein" geschickier Iiiinst- 1er, dessen Lebensverhältnisse aber unbekannt sind. Codde (Maß morie biografiche etc. Mant. 1857) sagt, dassNani 1557 mit ani- deren an dem prächtigen Grabmale des Ludoviüo Ariosto in Ferrara gearbeitgt habe; O Nülll 9 s. äuch Nanni oder Naridr Ö Nanmg, Jan van, Maler; der um 1590 zu Antwerpen Iebae. E: malte Genrebilder im Geschmacke von Ostadd, Zwei seiner Bilder sind in Kupfer gestochen, und mit C. Danckerts excud. bezeich- net; gr: 8; Das eine stellt eine Gruppe von drei Bauern dar, von denen äer eiüe die Zeitung liöst, der andere einen Krug und der dritte die Pfeife hält: Das zweite Blatt zeigt einen Bauern, dem die Bäüerirl den Bart putzt: Ü XI NQUHBIEyNICOOIO, Maler Von Florenz, gebofeii 1615, gestorben 174g. Er malte historische Bilder in Oel und Fräsen, für Kirchen und Palläste zu Floreni und der Umgegend. In der florentinischen Gallerie ist das von ihm selbst gemalte eigene Bilclniss, und in PazzYs Serie etc. I. 2. p. 47 gestochen. 0 l 0 Nanm, (PAUtOUIO (11 BQIIGO, Bildhauer, wird von Vasari für Douatellofs Schüler ausgegeben, und so lebte er im 15- Jahrhun- derte. In Orsahmichele zu Florenz ist von ihm S. Philipp und St. Eligius, dann vier Heilige in einem Tabemakel. Diese Bild- werke werden in wenig Reisen-werken aufgezählt. Nannl; GIÜVQUIII, (Maler von Ucline, und daher gewöhnlich Gio. da Udine, vori einem Udinischen Geschichtsschreiber Giovanni cli Francesco Bicamatore, und auch von Vasari bald Ricamatore, bald N-jlnni genannt, geboren 1494, gestorben 1564. Sein Vater, ein leidenschaftlicher Jagdfreund, wollte einen Jäger aus dem Solmß "Pachßll, allein dieser zog es vor, lieber Thiere zu zeichnen, als Ilß Zu tödten. Giovanui hatte hierin schon als Knabe eine grüße