Nlyrlill. -Mytens , Daniel. Einen zweiten Stein dieses Künstlers. fand Raoul-Rochette, Lem ä Mr. Scham p. 46-. im. Cabinet des Herzugs von Blacas, a1 welchem man JIIIPJZNOC liest. Die Orthographie scheint nich zu bedeuten. Myrtill a von J. Beiname Glauben Myrton, Eqlelsteinschneider. dessen Lebenszeit unbekannt ist. Se nen Namen findet man in einer Gemme eingegraben, welche Led auf dem Schwzmß vorstellt. Bei Stosch N0. 45 und Bracci tw 85 sind Abbildungen. MyS, Toreut, der zur Zeit der höchsten Tiunsthlüthe Griechenlam lebte, um Ol. 95, nach O. Müller um Ol. 811. 94, nach Silli 444 596 v. Chr. Mys wurde zu den ausgezeichnetsten Cälatc tren gezählt, clesswegen wurde ihm nach Phydias Tod aufgetragex den Schild" der colussalenAthena Promachus, zwischen den Prnp läen und dem Parthenon stehend, mit VVerken der Toreulik z verzieren ,.worunter sich die Iicntauromachie nach Parrhasicfs Zeicl nungen besonders, auszeichnete- Athenäus riihmt einen silberne Becher, auf welchem die Eroberung Ilions dargestellt war, aber falls nach Parrhasizfs Zeichnung. Solcher Gefässe, Scyphi Home rici genannt, fertigte Mys wahrscheinlich "viele, denn das Alle! thum liebte sie, und noch in späterer rörnischernnd griechische Zeit wurden sie bei Gastmählern-als Iiunstjnwelen angesehen. Pl" nius erwähnt ebenfalls Bildwerke von Mys, nämlich eines Sile und einiger Liebesgötter im Tempel der Minerva Lindia auf Rhc dus. Pruperz, Martial und Stalins verkünden ebenfalls seine Ruhm: Mytens, Daniel, der tältere dieses Namens, Maleraus dem Haag war vernwuthlich Schüler des B. van Somer, und dann (liirfton e Rubens Werke gewesen seyn, die er studirte. Spiiter begab sie der Künstler nach England, wo ihm Jakob I. und 'Carl I. ansehn liche Aufträge gaben. Im Jahre 1625 wurde er Hofmaler Cßrl l und Fiorillo spricht von alten Rechnungen, aus welchen erhellel dass Mytens 200 Pfi St. Jahrgehalt gehabt, und in den Jahre: 1625 und 1626 125 Pf. St. fiir Gemälde erhalten habe. Nach de Ankunft des A. van Dyck in London nahm er aus Missmuth sei nen Abschied, weil van Dyck zum ersten Hofmaler ernannt wurde der König hielt ihn aber zurück, und zuletzt wurde, er noch" van Dyclüs Freund. Letzterer malte Mytens Bildniss, ein meisterhal tes Werk, welches in dem bekannten Cabinefdes Plus beaux por traits de A. van Dyck von Puntius gestochen ist. In den eyste; Abdriicken heisst der Künstler irrig Isaak. Wie lange Mytens i: England gewesen, ist nicht genau belcannt._ Nach 1630 finde: m31 daselbst keine Spur mehr von ihm. Er scheint nach dem Haag zu riiekgekehrt zu seyn, wo er anscheinlich noch 1656 lebte, da ein Theil des von ihm gemalten Dechenstuckes auf dem Haager Rath hause jene Jahrzahl trägt. In England malte Mytens vorzüglich Bildnisse, und einige st meisterhaft, dass man sie für Van Dyclfs Arbeit hielt. Im Hinter grunde brachte 'er gewöhnlich Landschaften an. zu seinen Haupt werken dieser Art zählt man das lebensgruase Bildniss der Prinzen von Braunschweig, des Zwerges Jelfrey Huclson, welchen de: Herzog von Buckingham der Gemahlin Carl I. in einer liältel