428 Monti, Giovann Batista. Monti. Fürsten Viele italienische Hand. und Adelige erwarben Bilder von sein MOnlIi, GlÜVälUn BÜILJSUI, Maler von Genua, war ein Bcttlerjung hatte aber solche Anlage zum Zeichnen, dass man ihn dem L.Bo zoni zur Unterweisung anempfahl. Er machte da solche Fortschritt dass er in kurzer Zeit mit allem Beifalle Historien und Bildnis: malen konnte, undnbgleich er sich für letztere in der Folge hol Preise zahlen liess, bekam er dennoch zahlreiche Bestellung. Star 1657 an dqr Pest, in der Blüthe der Jahre. IWOIIÜ, 111000811210, Maler von Iruola, war Schüler von C. Ciz bnani, und ein talentvoiicr Biinstier, der aber in Deutschland m; in Polen grösseres Gluck, als _un Vaterlande machte. In Imol hinterliess er indessen einige Bllder; al Giesu della Misericurdi eine Beschneidung von 1690. Lanzi sagp, Monti sei mehr fleissi als sinnreich gewesen; er kannte aber selne Genrestücke in niedex ländischer Manier nicht, die mit grossem Beifalle aufgenommen wurden. J. B. Schwab stach nach ihm drei trinhende und" rauchend Bauern bei einem Fasse sitzend, neben ihnen das Weib mit den Iiruge. Das Gemälde ist in der Lichtenste1n'schen Gallerie. Monti, Giovanm GIEICOITIO, Maler und Architekt von Bologna lernte bei A. Metelli, begleitete diesen nacli Flurenz und Modena und wurde da zuletzt Hofinaler. Er zicrte_da iiiit B. Bianchi Hin Zimmer im grossherzoglichen Pallaste, _die Figuren malte abei J. B. Caccioli. Sein Fach war und dam bewies er auch als Architekt Geschicklichkeit. Er baute die Kir. clien Corpus Domini und des heil. Augustin zu Bologna. Ei- lie ferte auch die Zeichnung zu den Verzierungen an der Orgel und des Tabernakels der ersteren Iiirclie, so wie zur Orgeldecoratiom und des Chors von S. Petronio daselbst. Den zwei eine halbe Meile langen Portilaus, der zum Berge della Guardia ausserliall: der Stadt führt, und dessen Bau er 1674 begann, konnte er nicht vollenden. Man rühmte den majestätischen Eingang. Monti starb 1692 im 71 Jahre. Lanzi und Milizzia erwähnen seiner. DIÜUÜ; Mißhael; Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. Er soll neben andern Faunen und Waldgötter gemalt haben, wie es in Winlselmands Maler-Lexikon heisst. MOIIÜ, EIOOIIOPH, Tochter des Franz Monti von Bologna, mahe für die Fanxiliexl, welche vom Vater Gemälde besassen, mit Bei- fall Bildnisse. Sie wurde 1727 geboren. MQÜÜ; Maler aus Macerati bei Caserta, ein Künstler, der uns durch Gölhe, (Leben Hackerfs B. XXXVIL, S. 289) nicht sehr rühmiich bekannt ist. Göthe schätzt ihn seiner Kunst wegen sehr geringe, und stellt ihn besonders Tischbcin und Hachert gegenüber tief herunter. Dennoch wurde Munti 7786 neben Tischhcin Direktur der Akademie, weicher er in künsüerischer Hinsieht nichts nützte. Mnuti hatte aber an Don Ciccio Danielle einen mächtigen Gönner, ilessen Protektorat aber Göthe für ihn sehr zweideutig daßmllt, S. Güthe i. c. r