Mongs. Moni , Johann. 397 von Werken in Oel und Gouache, und besonders waren es die letzteren, welche ihm frühen Beifall erwarben. Nachdem er die ersten Feldzüge der Revolution mitgemacht hatte, führte er meh- rere solcher Bilder in Gouache aus, und er liess diese Manier auch später nicht ganz ausser Acht. Jetzt malte er aber meistens in Oel: Darstellun en aus der Kriegsgeschichte seiner bewegten Zeit, wie die Schlaciit bei Jemappes, der Uebergang über die Donau, die französische Armee in den Defileen von Albercide, jetzt in Gross- Trianon; mehrere Scenen aus Robinson Crusoe; Scenen, Land- schaften und Ansichten aus der Schweiz, an welche mehrere sei- ner Bilder erinnern, und worunter: La benediction des troupeaux cu Suisse, im Museum zu Marseille und Fin d'une tourmente sur le St. Gothard im Luxexnbourg besonders genannt werden. Das Genrebild , welches eine Wahrsagerin vorstellt, dessen Gegenstand er auch mit Mine. Benoist gemalt hat, fand ebenfalls Beifall, wie mehrere andere. Mongin hat auch Blätter lithographirt, und den niedern Was- serfall des Reichenbach gestochen, 1825, gr. F01. Dann ist er ebenfalls durch schriftstellerische Arbeiten bekannt. Mit Witz geschrieben ist die Broschüre: Appel au public par un peintre dont les tableaux n'0nt pas ete rejetäo. Gabet verzeichnet eine grosse Anzahl von seinen Werken, nennt ihn aber P. A. Mojin. MöngS s s. BIons. NIOHI, LlldWlg de, Maler, wurde Q1698 zu Brecla geboren; Hesel, E. Biset und Ph. van Dyck waren seine Lehrer. Sein Vorbild war G. Dow, und daher sind die meisten seiner Werke im Geschmacke jenes Meisters behandelt. Es sind dieses schöne Gcnrestiicl-ae und Bildnisse; eines der ersteren wurde 1771 beim Verkaufe der Samm- lung Braamcamp (Museum Braamcampianum p. 13 Nr. 1111) mit 600 fl. bezahlt. ln demselben Jahre starb auch der Künstler zu Leyden, nicht 1741, wie Heinecke u. a. angeben. L. Halbou stach nach ihm die verliebte Köchin. MODI, ilühßnn, Maler und Formschneider von Lyon, wurde um 1540 geboren, wie Malpe angibt und Papillon sagt, dass er einige Werke des Petit Bernard copirt, und nach eigener Erfindung Stücke zu einem Bibelwerke geschnitten habe. Damit ist indessen noch nichts ins Iilare gebracht, was aber den deutschen Chalhulegcn auch nicht gelungen ist. Man legt ihm nach Malpe und Christ ein aus I. M. mit dem Handelszcichen darüber, gebildetes Monogramm bei, so wie die Initialen LIVL, welche sich auf Blättern einer Bibel finden sollen, 5Voll. 1587 und 1588. Paris chez Jacques du Puys libraire Jure, ä 1a Saxnaritaine, ful. Brul- liot fand ein, dem von Christ und Malpe beigebrachten, ähnliches Zeichen auf einem Holzschnitte, welcher den heil. Petrus vorstellt, stehend im langen Gßwande mit dem Schlüssel in cler einen, und. das Buch in der andern Hand. Links oben steht: SANCTE, und rechts: PEIFHE. H. 9 Z. 10 L., Br. l; Z. 7 L. Brulliot gfaubt, dass dieses Blatt zu einer Folge von Aposteln gehöre, und dass dieses vicllcichtvon J. Moni sei. Malpc sagt, dass Moni aüCh Vignetten gcfertiget habe, die mit den Initialen LIVI. oder mit dem Monogramme versehen sind. Mit Jean Mounier darf dieser Künstler nicht verwechselt werden.