368 hloliha , Emanuel. Molinari , Giovanni. vertraut geworden war, begab er sich nach Rom. Auf der Heim- reise überliel ihn ein Sturm, was den Künstler so iingstigte, dass er gelebte, nach glücklicher Rettung in den Franziscanerorden zu treten. Er that dieses in Jaen, uncl da nun malte er im Kreuz- gange das Leben des heil. Franz, so wie einige Bildnisse. Diese sind gut gezeichnet und eben so schön colurirt; sein kunstliehen- der Guardian gab ihm aber zu solchen Dingen endlich keine Far- ben mehr, was der gute Bruder so zu Herzen nahm, dass er im 65. Jahre aus Verdruss starb. Mollna, Emanuel, Maler und ein älterer Künstler als der Obige, da ihn Fiorillo zu den Schülern des 1606 gestorbenen B. Carelenas zählt. Er war einer der besten Zöglinge jenes Meisters. MOllUEI, Emanuel, Maler, wurde 1628 geboren, und anfänglich hielt er sich an die Grundsätze des E. Caxes, bis er endlich in Madrid durch das Studium der besten spanischen Meister einen selbstständigen Weg sich bahnte. Er genoss daselbst grosses An- 581GB. Molinaer , Molenaer. Molinaretto , dalle Piane. Molman, Giovanm Bausta, Maler, wurde 1636 zu Venedig ge- boren, und P. Vecchia war sein Meister. Melchiori schätzt ihn, und, auch in Dresden fand man eines seiner Werke für würdig, in der berühmten Gallerie daselbst aufgestellt zu werden. Es ist (lies der trunlsene Noah, wie er nackt auf der Erde liegt. Einer seiner Söhne scheint ihn auf die Blässe aufmerksam zu machen. Er ist der Vater des folgenden Künstlers. Müllnarl, AYÜÜUIO; Maler, wurde 1665 zu Venedig geboren, und sein Vater Gio. Batista ertheilte ihm den ersten Unterricht. Hier- auf besuchte er Ant. Zanchi's Schule, vun deren Grundsätzen er sich aber in der Folge fast ganz wieder lossagte. Sein Styl ist daher nicht in allen Arbeiten gleich, und Lanzi sah in und ausser Venedig sehr bedeutende und sehr unbedeutende Bilder von ihm. Zuweilen ist er ihm schön, aber kalt vorgenommen. In seiner be- sten Zeit, fährt Lanzi fort, befriediget er mit einem gleichgedie- gehen, wie anmuthigen Styl Geist und Auge, wie in der Ge- schichte von Oza im Corpus clumini. Dieses Werk beurkundet Stu- dium der Zeichnung und des Ausdruckes, Schönheit der Formen, Beichthum der Bekleidung, Bei; und Ucbereinstimmung der Tin- ten, wie nur ein anderes jener Zeit. Die Dresdner Gallerie hat von ihm eine Psyche, die mit der brennenden Lampe den schla- fenden Amor betrachtet. Molinari arbeitete noch 1127. Dlebac; sagt_in seinem böhmi- schen Bünstlerlexicon, dass sxch Mohnarl zu Nxmburg in Böhmen niedergelassen habe. Mßllnarl; GlQValllll, Maler und Badirer von Savigliano, geboren 1731, gestorben 1795. Sein Meister war C. F. Beaumont, und neben V. Blanetri, der Ruf genoss, gehörte er zu den bedeutend- sten Schülern desselben. Lanzi stellt Zvvisvhrxl ihm und seinem Mitschüler einen Vergleich an, und sagt da, _Molinari sei wohl