344 Bßloenig, Anton. hloerilaofer , Joh. CnSP- einige Gemächer der Tuilerien und alle königlichen Schlösser. Er leitete auch die Restauration zu Versailles. Das 'l'i.ibingei' Murgeublatt von 1808 S. 536 erwähnt eines aus Schwaben gebürtigen Decorationsmalers Miinch, der in Paris da- mals die Decoratiunen des Theaters der 'I'uilerien malte, und im Almanach des beaux ai-ts 1303 wird ein Decorationsmaler für Ar- chitektur erwiilmt, die wohl beide mit Carl Mönch Eine Person sind, es müsste denn der Theatei-maler der Vater unsers Künstlers seyn, den Gabel: in Paris geboren werden lässt. nqßeflig, AÜtOÜ, Maler von Essen, ein jetztwlebander Künstler, der in Düsspldurf unter Leitung des berühmten Sclmdow stand; dies um 1830. ÜIOCYCHPIOTSÜ, Landschaftsmaler, ein Künstler unsers Jahrhunderts, der um 1826 in Antwerpen lebte. Er malt Landschaften, mit Thie- rcn staffirt. MOCYCIIINJIII, ein jetzt lebender niederländischer Landschaftsmaler. Seine Lebensverhältnisse konnten wir nicht erfahren. Mocrikhofer, JOIIEIUII MCICIIIOP, Medailleur von Frauenfeld, erlerxite anfhngs das Giirtlerliandwerli, verlegte sich dann auf das Petfscbaftsclineiilen, und brachte es zuletzt auch noch als Medail- leur zu Ansehen. Er fertigte einige Schauinünzen, die selbst den Beifall des berühmten Hedlingerß fanden, und dann schnitt er die Miinzstcmpel in Bern, wo er 1761 im 55. Jahre starb. Wir haben vun ihm Denluniinzen auf Georg II. von England. Fridrich II. von Preussen, auf A. v. Haller und Voltaire. In sei- _ner Medaille mit dem Bildnisse Ilallefs zeigte er sich als würdiger "Naclifulger Hedlingerls, seines Freundes. MoerlkÜferg Johann 03517313 Meclailleur, geboren zu Frauen- fehl 1735, Neffe des Obigen, sollte (ihirurg werden, als aber der Onkel sein Talent zur Kunst bemerkte, nahm er ihn in Unterricht. Nach sechsjiihrigem Fleisse ging er 1759 nach Paris, um sich wei- ter auszubilden, und da nun zeichnete er mit unermiideteixi Fleisse, schnitt auch eine hledaille auf den Iiönig von Portugal, und eine solche auf die Wiederherstellung der Universität Perpignan, end- lich aber zwang ihn der Tod seines Oheinis zur Rückkehr nach Bern. Er übernahm da die Geschäfte desselben, und bald ver- breitete sich sein Ruf bis iifs Ausland. Er schnitt im Geschmack: Hedlingefs in Stahl, liiüpfe und Figuren, cupirte auch Antiken in Stein, blieb aber immer in Bern, obgleich er an verschiedene Ilißfe Ruf erhalten hatte. Dieser geschickte lYIann starb um 1800. 1) Medaille auf die Kaiserin Catharinn U. von Russland, da- mals das beste Bild dieser Monarchin, 2) Eine solche auf Stanislaus August von Polen. 3) 'Aut' den Grafen Caylus. 4) Auf Gellert. 5) Die Preismiinze der ökonomischen Gesellschaft in Bern. (i) Eine Schaumiinze für den Stand Solothurn. 7) Zwei Vcrdienstrniinzen tiir den Stand Zürich. 8) Drei Preismiinzeu für den Baclen-Durlaclfschen Huf.