3142 Moeller, Arnold. Moeller , Jens Peter. nennt, nicht Eine Person, Von diesem Moeller kennt Weigel fol- gendes Schwarzkunslblatt: Ma-lame La Valliere als reuige Magdalena, nach dem Gemälde von Le Brun, jetzt im Louvre, und dem berühmten Stiche von Eulelink. Magdala dum Gemmas etc. etc. Joh. Jacob Nlöller fecit et excucl. Aug. Vimlel. Unbecleutend, lil. ful. Moeuer: ArnÜldy Iiupferstecher, lclessen Lebensverhältnisse unhe- kannt sind. Folgendes Blatt ist von Heller (Leben A. Dürefs II. 555) ausführlich anngezelgt, mit cler langen Irlschrift: Das Brusthilcl Albrecht Dürefs, Image Alberti Diircri aetalis suae LVI. A. Dürex-"s Kunst und nicht sein Geld etc. Dieses ordinirte und schrieb Arnnld Moeller im (das Jahr fehlt). H. der Büste 5 Z. 11 L., Br. 5 _Aussen ist das Ganze 10 Linien breit verziert. Jahr etc. Z. 10 L. MÜelleT; JCÜS PCtCP, berühmter Landsehaftsmaler, wurde 1783 zu Fanborg auf Fiinen geboren , und du sein Vater schon friih starb, und die Mutter unvermiigentl war, so wurde er von Verwandten in Elterntijrde an Hiudesstatt angenommen. Als Knabe schon iius- serle er Lust zur Malerei. und die Pflegeeltern fanden es daher für rathsam. ihn in die Malerlcbre zu geben, und nachdem er da in kurzer Zeit entschiedene Proben eines bedeutenden Taleutes gegeben hatte, so sandte man ihn zur weiteren Ausbildung des- selben nach Cupenhagen. IIier besuchte er die Kunstakademie, machte Bekanntschaft mit den damaligen besten HüllStlCrD, na- mentlich mit Abildgaard, Clemens, Lorenzen und andern, und diese NIlinner waren es, deren Leitung sieh JNIueller anvertraute. Nachdem er sich mehrere Jahre mit Erfolg in verschiedenen Fä- chern versucht hatte, fing er endlich an, die Landschaftsmalerei vorzuziehen, und da er fortan hierin allein nach Auszeichnung strebte. so war schon nach Ablauf seines akademischen Curses das Vertrauen gewonnen, dass eine Reise ins Ausland schnell seine Vollendung befördern wiirde. Er erhielt dazu eine königliche Un- terstiitzung, und dafür wurde ihm die Pflicht auferlegt, sich die Ile- stauration alter Gemälde angelegten seyn zu lassen. In Paris, wo- hin er 1810 über Holland gekommen war, lag er daher zwei und ein halbes Jahr unter Leitung geschickter Männer diesem Studium ob. Unter den aufgehüuftexl liunstsehiitzen, deren sich damals viele in Paris befanden, wurden besonders jene, welche Claude Lorrain hinterlassen hat, seine Lieblinge. Die [Jezauhernde lnuft- perspelstive in seinen Hintergründen, S0 wie der Schmelz des Lich- tes dieses unvergleichlichen Meisters, machten einen tiefen Ein- clruek auf Muellerls Gemiith. Er stuclirte die Werke dieses lYIeisters, und, copirte mehrere derselben. Die Copie desjenigen Bildes, wel- ches als Staffage einen Bauerntanz hat, kaufte der [iiinig von Dänemark für das Schloss Christianshurg. Claude blieb stets sein Vorbild, und der liiiilstler bewies in seinen spiitern Arbeiten, mit welchem Gliicke er seine Studien machte. Im Jahre 1811 verliess Moeller Paris, um die grossartige Natur der Schweiz zu schauen, und nachdem er 1815 durch Deutschland ins Vaterland zurückge- kehrt war, überreichte er der Altadexxtie in Copenhagen das lle- ceptiotisbild. Zu gleicher Zeit wurde er als Conservator der hil- uiglichen Gemäldesammluxlg angestellt, und die folgenden fünf