292 Milde , Carl Fried. Aug. Blildorfer, Jos. Ignaz. Ornamente, Wappen und selbst hisloriscbe Stücke inl-Iolz, Mes- sing unclEisen, und dieWerlse iliesex-Art fanden damals in Bayern, wie iih Aüsland Beifall, (la diese Dinge leidlich gezeichnet und vfein geschnitten sind. Auch Mbdelle zum Druck für Fabriken schnitt er. Starb 1810. l l l Mxlde, liarljFplednch August, Maler, wurde 1788 in Görlilz geboienQuppl in Dresden bildete er sich zum Iiiinstler. Er wählte 3, diese Stadj auch später zum bleibenden Aufenthalte, und machte sich durch. seine Bildnisse in Pastell einenNanxen. Dann fertigte er z. schöne Llopien, an wvelclle er Viel Fleiss und Genauigkeit verwen- dete. ; Auqh malte er Bildnisse in Oel. Mllcle, Jullus Carl , Maler uncl Litlmgraph, wurde 1805 zu Ham- "Ä bürg geboren, und als er da die Anfangsgründe rler Kunst erlernt hatte, begab er sich 18x26 auf die Akademie der Künste in Miin- chen, 'un1,dem_genauern Studium der I-listorienmalerei (Jbzuliegcxi. lllilcle äusserte Talent zu diesem Fache, versuchte sich aber auch {in andern Fächern. Er malte Genrestiiclse, Landschaften und lYTn- rihen, 11'011 ziueh mit der Lithographie belhsste er sieh. Eines sei- .ner frühernqVVerlse der letztem Gattung nennen wir clie llaurl- hilcler nach E. Specllter, zu den geistlichen Liedern von M. Luther und Müller, 1323. 4 Bläm-fr in ful. Das Bildniss Heinrich XXPrinz von Reuss-Grcitz, nach Georg. fol. Milder, Jßllimn V31], Bildhauer, ein Deutscher von Geburt, ar- v, bßllßlß 11111 Hi? in Antwerpen. Es fertigte du das [lräclmtige Por- tal der Franenlsixvslxc und die Grabmiiler der l7amllie van Muy, van Borreliens und Johann Malders, des fünften Bischofs dieser Stadt. Zu dem van Nloykchen Grnlnnale soll Rubens die Zeich- nung gemacht haben. Unter dem Jahre 1052 erscheint er als Blit- glietl der Bruderschaft des heiL- Lucas zu Antwerpen. Er heisst da Milder, nichtiWlilmlert. L.V0rstermann stach (las von van Dycli gemalte. Bildniss unsers Künstlers. Nllldßrfßr, Mlßhael Ignaz, Malen von Innsbruck, der in der er- Walen Hälfte des vorigen Jahrhunderts arbeitete." Er malte heilige Bilder aus der Leidensgeschi-clmte n. a. mitlelmiissigc Dinge. Im National-Museum zu Innsbruck, sieht man vun ihm gemalt den Brand Residenz auf dem Büllhplällc daselhst 1'328. _ Im Commentarins ad jus statnarium tirolexise von Hermanin. 0e- nip171Ö, ist von llLStöcklin "nach seiner Zeichnung dass Bildniss Kaiser Carls VI. gestochen. Auch Schlachtstüche finden sich von ihnn Tiroler Künstler Lexicon. MildOffßl", SimOU, Iiupferstecher, glnublich Bruder des Obigdn, aber ein ganz mittelmässiger Künstler. In der Encomia ilnmus austriacae, Innsbruck bei J. Chr. Wagner 1715. ML, sind von ihm die Statuen der I-"ranciskancr Kirche zu Iunsbrimli in Sehabmanidt abgebildet. Mildorfer selzte bei: Sua arte, quain nunquam didi- cit, was nach der Angabe des Tiroler Iiiinstier-Lexicons über- flüssig war, da der Stich ausseropdentlich schlecht ist. Miläorfer, Joseph Ignaz, Maler, Michaels Sohn, genoss in Wien den Unterricht des Paul Troger, und machte da so gute Fort-