Michalow. Michault , August. 24 3 von Frascati; die Umgebung von NeaQel; Frankreich, der Schweiz und in Italien. einige Ansichten in Michalow , Dlichailowv. Michalßwßki, s. lllichailowslsi. Mißhüll, oder Michault, ThGOlJQlÖ, Landschaftsmaler, gebo. ren zu Tuurnai 1676, gestorben zu Antwerpen 1755. Sein Meister war WV. Schellinlss, als Vorbild wählte er sich aber den P. Bunt, den er in einigen Bildern bis zur 'l'äuschung nachahmte. Zu vielen seiner Bilder wählte er Gegenden und Ansichten um Brüssel, wo er gegen 50 Jahre lebte, anclere suchte er um Brügge, Ypern u. s. w. Als Stailage gab er Dorffeste und andere bäurische Lustbar- Reiten in Teuiers Geschmack. Mehrere seiner Bilder wurden ge- stochen, von Le Bas: Les moissoneurs und recrcations des meis- snneurs, dann Le chasseur fortune; unter dessen Leitung: zwei Ansichten um Brügge; von A. Murghen: eine Winterlandschaft für das Musöe franeais, deren Urbild Landen alllerliebst nennt; von Malbäte und Texier: Environs du Cuntentin, wo der Künst- ler Micho genannt wird, u. s. w. Mlßllüülll, GBOTg, Zeichner und Kupferstecher von Abbeville, wurde 1752 geboren, und von Aliamet in seiner Kunst unterrich- tet. Er arbeitete mit dem Grabstichel und mit der Nadel, und lie- ferte mehrere geschmackvolle Blätter. Starb um 1810. 1) Eine heil. Familie, nach Parmegianino. 2) Acis und Galathea, nach Lafosse. 3) Der todte Christus, nach Andrea Schiavonc. Alle für die Galerie (lu palais royal. 4) Venus und Aclonis, nach Battuni, gr. qu. fol. 5) Ansichten des Gartens in lVlonceau bei Paris, nach Carmon- tel's Zeichnungen. Mlßllalllt, Mflmß., Bildnissmalerin, die zu Anfang unsers Jahr- hunderts in Paris arbeitete und Beifall erndtete. Michault, August, Medaillenr, wurde 1786 in Paris geboren. Seine ersten Meister waren die Bildhauer Moittennd Lemot, und Galle unterrichtete ihn in der Stempelschneidekunst. Seine Fort- schritte waren bedeutend, und daher wurde ihm schon 1812 der Zweite grosse Preis der Gravirhunst zu Theil. Im folgenden Jahre Cüneurrirte er wieder, nnd damals driielite das Institut das Be- dauern aus, dass es nicht zwei Preise für Rom habe, um ihm ei- nen zu geben. Im Jahre 1315 erhielt beim Concurse der k. Begie- rung wegen der besten Muster zu Fiinffrankenstiicken sein Modell den Vorzug. Später erhielt er einen Ruf nach den Niederlanden, um Miinzstempel zu schneiden, die grossen Staatssiegel und einige Medaillen zu fertigen. Während seines Aufenthaltes in den Nie- derlanden ernannte ihn das k. französische Institut zum Mitglied, und als er 1820 zurückgekehrt war, wurde er Medailleur des Dau- Phln. Seine Werke sind mit Geschmack und in reinem Style be- handelt. Wir erwähnen folgender: ' 1),Der französisehe Adler über der Wolga, 1815 auf Befehl der Regierung gefertiget. 15'"