Meister , der, m) d. Heuschrecke. Meister, OtCa der 2 43 10) Das Abendmahl des-Herrn, Helldunkel nach Franz Floris, welches ebenfalls mit CAT bezeichnet seyn soll. Es hat da- mit wohl gleiche Bewancltniss, wie mitTNu. g. 11) Dus Bildniss Baiser Carl V., Iiupferstiich, dessen Brulliot, Dict. des monugr. II. N0. 2519, erwähnt, ohne Angabe des Maasses. Es ist von 1584-, 5 Z. 5 L. hoch, und 5 Z. 10 L. breit. Der Nadel ist mit dem Stichel nachgeholfen. 12) Eine allegorische weibliche Gestalt, welche ein Kind in den Armen und ein Fiillhorn trägt. Kupferstich, von Brulliot l. c. erwähnt. RIGISICP, der, mit der HBIJSClITCGlKB .(le maitre ala sauterelle), vielleicht richtiger mit dem Schmetterling, Hupferstecher, dessen Name nicht bekannt ist. Manwveiss auch nicht, Wv ClCF Iiünsl? 1er gelebt hat, vermuthlich aber war er ein Deutscher, der an- scheinlich nicht viel jünger ist, als der. Meister von 1466- Seine Blätter gleichen den weniger vollendeten jenes Meisters, aber ohne die eigenthiimliche Zierlichheit desselben zu besitzen. 1) Die heil. Familie, welche Dürer, Marc- Anton copirtcn, und die aus Bartsch Verzeichniss der Werke Diirer's unter dem Namen der heiL-Familie mit dem Schmetterling bekannt ist. Auch Israel van Mechenen hat diese Darstellung gesto- chen, so wie ein alter anonymer deutscher Meister, dessen Monogramm aus J. M. zu bestehen scheint. Die hl. Jung- frau sitzt auf einer Rasenbank, rechts derselben schläft Jo- seph auf dem Boden, etc. Dieses Blatt ist nicht mit dem Namen des Stechers, sondern mit der Figur eines Thieres bezeichnet, welches seit 'Marolles Zeiten fiir eine Heu- schrecke genommenwvurde, die aber eher einen Schmetter- ling vorstellen dürfte, sodass Bartsch keinen Anstand nahm, die Diireüsche Copie La sainte famille an papillon zu nen-b nen. Die sogenannte Heuschrecke ist querüber stehend dar- gestellt, der Kopf ist nach rechts; gerichtet, und die Fliigel stehen abgerundet aufwärts. 2) Die Geburt Christi." Maria" betet das auf ihrem Schoosse liegende Kind an, gegenüber steht Joseph am Baume, und vom Grunde her kommen 2 Hirten. Dieses Blatt zeigt ausser dem gewöhnlichen Schmetterling in Mitte des Bandes noch einen fliegenden, der mit den vier ausgebreiteten Flügeln vom Rücken zu gesehen ist. Bei der Retduehe wurden auf den Fensterladen eines Hauses die Buchstaben F. I. CA. ge- setzt, vvas Bartsch P. gr. XIII. p. 570 mit Fecit Julius Com- pagnola erklärt. H. 10 Z., Br. 8 Z. 8 L. Meister, der, mit den beiden gekreuzten Ankern (le maitre aux deux ancres croises), ein unbekannter Kupferstecher, welcher nach seinem Nlonogramine genannt wird. Dieses stellt auf schwar- zem Grunde zwei gekreuzte Anker vor. Die Zeit seiner 'l'hätig- lseit besagt die Jahrzatil 1672, die auf folgendem Schwarzlsunst- blntt stehi: Die greuelvolle Ermordung der Gehriider de Witt am 20. Au- gust 1672 im Haag, eine figurenreiche Coinposition- De!" eine der Briider liegt auf dem Boden, wie ihm das Blut aus der Brust strömt, während der andere Bruder ganz nach bei de" Fiissen am Plahle hängt. Linlts unten ist das Zeichen. H, 8 Z. 2 L., Br. 15 Z. ö L. Bei Weigelsö Thlr. 10 g?-