Bleichelt , Meier , Blelchior. Melcheltp H-q Maler aus Lörrach, ein jetzt lebender Künstler, Sohn oder Verwandter des Ohigcn. Er malte lnunlicliafllichc Dar- stellungen, und einige derselben sind mit üen zusmmnexihiixigen- den Buchstaben HM bezeichnet. Er geniessl: Ruf in winem Fache, denn seine Bilder verrathen einen talenlvollexi kiiinstler, und sind in Zeichnung, Färbung und Haltung zu lubcn. Sein Baum- schlag ist grossartig. NIGiOhSGIISChifYCT, HEIHS, Hupferstecher, der um 1615 lebte, sonst aber nicht bekannt zu seyn scheint. Folgendes Blatt ist von ihm: Die Ansicht der Stadt Ruthenburg an der Tauber, unten Car- tuuclne mit der Beschreibung, qu. ful. IHÜCITSÜGP, JOlHIYIYI Nepünlllck, Maler von Engen im Fürsten- bergischen, bildete sich auf der Akademie der Hiinstc in Wien, und nnchdeln er hier seine Studien vollendet hatte, begab er sich nach Ulm, um hier sich niederzulassen, fand sich aber von den zünftigen Malern vertrieben. Dicichsner zog daher nach Siitlingen, wo er verschiedene Bilder in Oel uncl Pastell malte, grüsstenltlneils Bildnisse. Er starb auch daselbst 1815 im TÖ- Jüllrß- Sßiüß Bild- nisse sind ähnlich, und auch die historischen Stücke wurden ge- schätzt. Inder; s. Nleycr, Mayer, wie hie und da andere, ben. Mayr und Mair. Folgende Künstler, so finden wir aber mexstexls lYlc-ner geschrie- Meier, MCIChIOP, Iiupferstecher aus der zweiten Iliilfte des 16. Jahrhunderts, dessen Lebensverhältnisse aber uinbelsannt sind. Bartscln, P. gr. XVI. 246., spricht von ihm in der Vorrede des Cataloges der Werke des lYl. Bote, und setzt bei, dass man dem Beta zwei Blätter zugeeignet habe, die in keiner Hinsieht ilnn gleichen. Das eine stellt die Auferstehung vor, und ist mit 15745 bezeichnet, das andere ist ohne Jahrzabl, nämlich: Marsins von Apollo gesehunden. Auf jedem Blatte stehen die Buchstaben HI M, und diese nun sollen Melehior hdeicr bedeuten. Bartsch schliesst dies aus. einer Inschrift, welche auf dem Blatte mit llIarsyas in der Srunmlung des Grafen von Fries zu Wien steht. Diese Aufschrift rührt von einem Zeitgenossen Meier's her, und sie lautet: Anno 1582 6 decemb. Ex liberali Dunatione Rlelchiuris Ueiers hujus tabulae Avtoris. Juannes a Pahn. M. Meier arbeitete zu Freiburg in der Schweiz, nach der Ant'- Sflhrift des Blattes mit St. YVilhelm zu urtbeileu. Seine llliitter sind schön rarlirt und grussen Theils selten. Das Todesjahr des hunstlers ist unbekannt; er arbeitete noch 1606. 1) Apollo schindet den lYlarsyas, mit den Buchstaben M M und 1581 , nach Cecbino Salvinti. Mit Dedicatiun an Francesco dg Medici, vorzügliches Blatt, qu. fol. Bei Weigel 1 Thl. 1 r. Ä 2) DiegAilferstehung Christi, mit dem Zeichen IVLM- 1577, ltl. fol. S0 schön niie von M. liota. 3) Der heil. Wilhelxu oder St. Bernhard, Schutzpatron der Schweiz, in voller Hiistuilq stehend. Miles an Mouachus dicor Guihellnus ulrunq. LVux michi Beruardi numen de- dit. Mit dem Munograxnnx NL N1 und dem Se et exeüdil 31-1 14