272 Andrea. Yvflzunlegnal, Die Geburt Chrisgi, yor einer Höhle, ausser der heil. Fami- lie drei Engel und ein Hiri. Zwei Landleute. i Dieser beiden Blättei-Khabeinvvlir nach Dr. Waagen be- reits oben erwähnt. Die heil. llungfraii__riii_lc dem imßrcliinqsse _-ste,henden Jesus- kinde sitzt zwisclienmlpseph und Elisabeth, Jesus schlingt den linken Arm um! den lelals il-er NIniter innd streclit die Rechte aus um dieBluineA zu emgfangen,__ die ihm Johannes reicht. Ohne Zeichen. H. 11 Z., Br. 9 Z. 6 Im Cam- log Silvestre dem Maiilegna zugeschifiebenr Ein Tanz von vier WVeibei-n, sich bei den Blinden fassend. Iiii Catalog Silvestre dem lWliintegna zugeschrieben. Judiih, wie sie den Kopf des Täufers in den Sack der Magd steckt. lm Catzilog Silvester. Zwei Bauern, jener rechts im Prqiil hat den Stock in der Rechten, während er mit der Linlien den Hut abzieht. Die Figur zur Linken steht cn face mit gekreuzten Beinen eben- falls mit eineiirStoelie, und mit dein Hute auf dem Kopfe. H. 5 Z. 6 L., Br. ii Z. Dieses Blntt beschreibt Zanetti aus dem Cabinet Cicog- nara, und wenn es nicht wvirklich von Manlegna selbst licrriilii't,_was wahrscheinlich ist, su "könnte es doch ein gleichzeitiger Anonymus oder ein Schuler gefertiget haben- Harten des Mantegna Gioco di Mantegna, wahrschein- lich Werke eines anonymen italienischen Meisters. Unter dieser Rubrik erwähnen wir hier 50 Spielkarten, Les Cartes de taruts, wie sie Bartsch P. gr. Xlll. p. 120 nennt. Letzterer he- hauptet auch nicht, dasssie von lllantegna herrühren, Lanzi aber sagt, dass mehrere hierin den Geschmack Mantegnds erkennen wollen, und dessvvegen nennt er die Harten Gioco di Mzintegna. Dieser Benennung folgt auch Graf Cicognara, llrIemcn-ie spettaixti alla storia della calcografia. Prato 1821, und somit zählen wir hier diese seltenen Blätter auf, obgleich es auch unter Buccio Baldini hätte geschehen können, da sie Einige diesem liiinstler zuschrei- ben, wie YV. Ottley, An inquiry intu the origin and early history of engraving l. 575- Dieser Schriftsteller gibt auch Nachbildungen dieser interessanten Erzeugnisse der alten Challiographie: A collec- tion of fac-sixniles o? scaree and curiuus prints by the early ina- sters etc. London 182Ö pl. 43 H. Auch Strutt, Biographical dictiu- nary. London 1736 erwähnt dieser Blätter, er will aber 60 der- selben gesehen haben, obgleich er nur 50 erwähnt. So viel ziihlt auch Bartsch P. gr. XIII. 120 ff. auf, und diese sind in 5 Iilassen ab- getheilt. jede zu 10 Blätter. Jede Harte hat links unten im Rande einen Buchstaben, der die Iilasse bezeichnet, in der Mitte des Bandes stehen die unten erwähnten Namen und ein römisches Zahl- zeichen, gerade hinüber, rechts, ist dieselbe Zahl arabisch ausge- drückt. _Dic bezeichnenden Buchstaben sind: S. D. C. B. bedeutet Spada, und dieses S ist auf den von Bartseh p. 151 unter A erwähnten Cepicn durch ein E ersetzt. Bartsch glaubt, dieses E könne auf keine Weise Spaclone bedeuten; allein es kann doch Espndone bedeuten. D wird durch Danari oder Denari erklärt; G durch Coppe; ß durch Bastone; A durch Atutto (Ntutti). Man weiss nicht, wie olt diese Harten wiederholt wurden, Bartsch beschreibt drei tViederhulungen, doch sind die bei ihm unter A