Long, Jan. Longe, Robert 35 h) Die Bäuerin spricht mit einem Bauern, der einen gestreif- ten Sack trägt. Vor ihnen ist Vieh, links ein Mädchen- Im zweiten Druck liest man: Franc. Londonio fec. i) Das Mädchen bei dem schlafenden Hirten, zu ihrer Seite ein liind und eine Ziege, rechts in der Ferne führt der Bauer sein Vieh. k) Der alte Hirt bei seinem Sacke sitzend, links ein Korb mit Früchten, in der Ferne drei Schaafe und ein belade- ner Eseln l) Der stehende Ochse nach rechts gerichtet, links ein Schaaf und zwei Ziegen etc., in der Ferne der Hirt undvier Hammel. m) Der liegende Stier, hinter ihm der Bauer und links ein altes Pferd. 59) Ein alter Bauer auf den Knien melkt die Ziege. H. 7 Z. 7 L., Br.10 Z. 5 L. 70) Eine Ziege mit den Zieglein und zwei Schaafe ruhen neben zwei Eseln, links vor der Hütte sitzt der Hirt' mit einem Lanune im Arm. Fr. Londonio ln. f. 1762. H. g Z. 3 L., Br..l2 Z. Ö L. 71) Hirten beim Vieh, ein Knabe trinkt aus einer Kiirbisflasche, qu. fol. Bei Weigel ein Abdruck auf blauem Papier und weiss gehöht 1 Thl. 12 gr. 72) Der sitzende Hirtenknabe und zwei Schaafe. Die Zeichnun dazu, auf braunes. Papier und weiss gehöht, ist bei Weigei für 5 Thl. 12 gr. zu haben. 75) Zwei Esel vor einer Hütte, links ein Hirtenknabe auf seinen Hund gestützt, im Vorgrunde der Bnabe schlafend, zwei Ziegen und zwei Schaafe. Mit dem Namen des Künstlers. Vorzügliches Blatt, qu. fol. 74) 81) Kleine, sehr seltene Folge von 8 Blättern, Studien von Thieren und Hirten, 1760, mit einem von B. Bosgi m. dirten Titel: Franw Londonio Pittore abita nella casa dirim- petto la chiesa di S. Maria presso S. Celso. Milano. 8. und qu. 8. Bei Weigel 4 Thl. 32) 87) Thierstudien, vom Prinzen Alberigo di Barbiano nach dem Tode des Künstlers heraus egeben. Auf dem ersten Blatte steht: Studii di Francesco iiondonio da lui stesso in- äisi etc. H. 6 Z. 5 L., Br. 8 Z. 8 L. Bei Weigel 4 Thl. gr. 33) 94) Folge von 7 Pastoralen, dem Mr. Tanzy gewidmet. Lang: Jan,- s. Lang-Jan. Lunge: Robert 18, Maler aus Brüssel, einer jener vielen Iiiinst- I", die in Italien den Namen Fiamin ho führten. Er muss jung nach Italien gekommen seyn, denn ianzi glaubt, Lunge habe B0nis0li's Schule besucht. Doch hielt er sich nicht einzig an den Still dieses Meisters; er malte auch in der Manier Massarottfs, und anderer Meister, aber, wie Lanzi behauptet, immer weich, klar, einstimmig, fleissig, als ob er nie aus Flandern gekommen wäre. Bald eifert er Guido nach, wie in einigen Geschichten der heil. Theresia zu S. Sigismondo in Cremona- bald nähert er sich 699113190. wie in einigen anderen des heil: Antonius lVIartyr zu Placenzaä bald hat er eine schöne Mischun von Zartheit und Stärke, wie im Dome daselbst in dem haiLgXaverius, der, von Enäßln unterstützt, das Leben aushaucht. Seine Figuren empfeh- 3a