564 Litterini , Cath. Ljunberger, Gustav. In der Pfarrkirehe zu Partenkirchen in Oberbayern ist von ihm das Choraltarblatt mit der Himmelfahrt Mariä, bezeichnet: Barth. Litterini Opus Venetiis 1751. Lanzi weiss von seiner Thätigkeit nur bis 1'727. In der Filialkirche St. Anton bei Partenkirchen ist das schöne Altarbild des Iiirchenheiligen sein Werk. Seine Tochter Catherina wird ebenfalls als Malerin gerühmt. Sie wurde 1675 geboren, und noch 1727 war sie thätig. Litterini, Catherina, s. den obigen Artikel. LlUICTS, Maler, dessen Füssly erwähnt, ohne seine Lebenszeit und Lebensverhältnisse zu bestimmen. J. J. Haid stach nach ihm das Bildniss der gekrönten Philosophin L. M. C. Bassi von Bologna in Schwarzlmnst. Littret de Montigny, Claude Antoine, zeichnenmdtiupfer- stecher, geb. zu Paris 1755, gest. zu Rouen 1775. Er stammte aus einer alten , aber so heruntergekommenen Familie, dass Littret in seiner Jugend durch Schriftstechen sein Brod verdienen musste. Später lsam er er zu Cars in die Lehre, und jetzt machte er im Stiche bald die erfreulichsten Fortschritte, da. er in der Zeichnung bereits erfahren war. Er stach meistens Bildnisse, auch Genre- stiicke, und diese seine Blätter verdienen theilvveise sowohl in der Zeichnung als in der technischen Behandlung Lob. Sein Leben verfloss nicht in Ruhe, da ihm eine ungemessene Eitelkeit selbe störte. Seine zerrütteten Umstände veranlassten ihn, in den letzten Lebensjahren nach England zu gehen. Doch fand Littret auch hier das geträumte Glück nicht, und daher ging er wieder nach Frankreich zurück. 1) Le concert du Grand-Sultan, nach G. Vanloo, das Haupt- blatt des Künstlers, die Figuren sind Bildnisse des Malers und seiner Familie, 1766. 2) L2 Pascha faisant peindre sa maitresse, das Gegenstück von 17 B. 5) Die schlafende Diana, nach St. Quentin. 4) L'Amour distribuant ses dons, nach Schenau. 5) L'Amour conduit par la Fidelitö, nach demselben. 6) 7) Premiere et deuxieme vues du Rhin, nach Weirotter. 8) Die Marquisin von Pompadour, nach Schenau, angeblich das ähnlichste Bildniss jener Dame. g) Das Bildniss des Dauphin, des Vaters Ludvvig's XVI., nach Schenau. 10) Jenes von M. de Satine, Polizei-Lieutenant: Res urbanus, nach L. Vi ee. 11) Anti de Maidvin de Montazet, Erzbischof von Lyon, nach Van 00. 12) Mme. la Dauphine, Medaillen, von dem betriibten Frank- reich getragen, nach eigener Zeichnung, 1767. 15) Hyacinth Th. Baron Decanus, nach eigener Zeichnung. 14) Charles Simon Favart, Dichter, nach E. Liotard. 15) Jean Bapt. Sauve de la Noue, nach C. Munnet. 16) Jean Jacques Rousseau, nach dc la Tour. 17) Pierre Laurent de Belloy, nach eigener Zeichnung. 18) Charles Jean Francois Hcnault, nach eigener Zeichnung. blullbergßr, GUStÜV, Medailleur, wurde um 1740 in Schweden geboren, und D. Fehrmann unterrichtete ihn in seiner Kunst, biä