Leyden, Leyvß a 499 apokryphischen Buche vom Bel zu Babel. Der König mit dem langen Stabe in der Rechten sitzt rechts, links hält ein kniendes Weib die linke Hand in den Rachen eines ehernen Löwen. Dieses schöne Blatt ist von der grüssten Seltenheit, und Bartsch u. a. unbekannt. IVIariette, Saint- Yvcs und Winlaler hesassen Exemplare, und im neuesten Catuloge von H. Weigel ist ein solches, vielleicht jenes Yen VVinlsler, um 12 Thlr. ausgeboten. H. 15 Z. g L., Br. 10 Z. g L. 20) Der heil. Hieronymus, fast nackt" vor dem Cruciflxe, am Baume nach rechts kniend, im Begriffe mit dem Ziegelsteine sich die Brust zu schlagen; vor ihm der Löwe. Dieses Blatt scheint sehr selten m: seyn, da wir esnirgencls erwähnt fan. den. Am Boden bemerkt man ein Zeichen, welches einem L ähnelt. Wir sahen dieses Blatt vor etlichen Jahren. Es ist in fol. Von fremden Künstlern wurde wenig nach ihm gestochen: Cecchi stach dessen Bildniss in der florentinischen Gallerie; Saenredam den Sieg David's und eine Judith; Ploos van Amstel das Urtheil Salo- muxfs; H. Golzius die heil. Familie; J. Matham eine Abnehmung vom Kreuze; P. Maes die Beschneidung Christi; N. de Bruyn St. Johann in der Wüste und die Wunder St. Jako'b's; B. Dolendo die Frau mit der Flöte; C. de Pas die vier Evangelisten; I. Suy- derhoef das Bildniss des Kaisers Maximilian. Lcydßn 2 Cramer v0l'l a Cramer. Leydensdorfer, s. Leidensdorf. Leygeben Gottfried , s. Leigebe. Leykmann, HHIIS, Maler, der um 1430 zu Colmar Schöngauer arbeitete. Er war aus Franken gebürtig. Martin bei Leypold, Leybold. Läysebetten, s. Liseheten. Leyssens, NICOIENIS, Maler, wurde 1661 zu Antwerpen gebmen, und in jungen Jahren kam er nach Rom, WO er seiner langen Nase wegen in der Begt den Nemen Nizssbrecher erhielt. Er malte da mit Beifall verschledene Bilder, ging aber doeh wieder ins Vater- land zurück, weil das Elend seines Veterls semei- Hülfe bedurfte. Er pflegte nun den Armen mit aller Liebe, wofur ihm Ehre und Segen ward. Seine Bilder wurden auch. 1m Vaterlande geschätzt. Starb 1710. Lßytü, Antonio, ein spanischqr Maler, der nach Fiorillo um__1680 in Madnd blühte. Er malte Hxstorien und besonders Genrestucke. Leytzen , s. H. Lautensack. - F" 'llo eryähnt. Er soll sich LQXVQ, plßgÜbfliäi gängig, 3251x113. sggfgren Jahren? trat er m das En Itimalfsträfosslter von Miiailoresa w" er noch etliche gute Bilder ar i! malte. 32 ü