468 Letourville. Leu , weglichkeit des Talents gezeigt. Unter seine vorziiglichsten, in verschiedenen Hunstweisen behandelten Werke gehören: Der Traktat von Ltioben, für die Gobelins bestimmt, 1806; der Ueber- gang über die Donau, 1808; eine Ansicht der Ebene von Rom, und der Dominikanerkirche, 1317; Aeneas und Dido, historische Landschaft das Schloss Rembouillet ausgeführt, 181g; der heil. Ludwig, wie er die Pestkranken berührt, ein Gemälde von 1822, welches gegenwärtig im Museum von Bordeaux aufgestellt ist. Zwei historische Landschaften, die er um diese Zeit verfertigte: Aesku- lap an einer Ziege saugend und Faustulus, der Romulus und lie- mus bei der Wölfin erblickt, erhielten gerechten Beifall. Sie sind von Lecomte lithographirt. Im Jahre 1824 stellte er eine Ansicht der Küste von Brighton aus, und 1827 die Gründung des College royal de France durch Franz I., ein Gemälde, das für dieses Gol- legium bestimmt war. Hierauf malte er die Heldenthaten des heil. Ludwig zu Damiette, im zweiten Saal des Staatmths, und end- lich unter andern, zuerst in London und dann zu Paris ausgestell- ten Werken, den Tod der Virginia, das Seitenstiick zu seinem Bru. tus, in der Gallerie Luxembourg ebenfalls von Conqueret gestochen. Ausgezeichnet ist auch die Erstürmung der Wienerbriicke, 15 auf10 F. gross, und 1850 im Luxembourg ausgestellt. Die Anzahl seiner Gemälde ist sehr bedeutend, und mehrere verzeichnet noch Gabet. Er fertigte auch meisterhafte Zeichnungen in Bister, und unter diesen seinen Zeichnungen fand man m seinem Nachlasse zwei Skizzen mit Darstellungen aus der Geschichte der römischen Repu- blik, als Folge seiner grossen Gemälde des Brutus und der Virginia. Lethiere bildete auch viele Schüler. Letüultvine, Maler, der zu Anfang nnsers Jahrhunderts in Paris mit zwex hlstonschen Gemälden auftrat. Gabet erwähnt seiner nicht. Lellrünlle, Zeichner zu Paris, der sich in der Estampemanier aus- zeichnete. Er lieferte mehrere gelungene Blätter, die viel Aehnlich- keit mit punktirten Kupferstichen haben. Letzonne starb vor 1321. Letter , G. , Bildnissmaler, f der Meyer stach nach ihm. um lebte. 1 1670 in der Schweiz Letterini , s. Litterini. Lettner , Leuthner. Letton , lebte. T., lhxpferstecher, der im vorigen Jahrhunderte zu-London Er scheint bei V. M. Piccot gearbeitet zu haben. Leu, Thomas de, Zeichner und Kupferstecher, wurde 1562 zu Paris geboren, und A. Caron war sein Meister. Seine Kunst iibtß er in Amsterdam, im Geschmack der Wierix, theils nach eigener Zeichnung, theils nach andern Künstlern. Sein Grabsgichel ist ßierlich, aber etwas kalt. Das Todesjahr dieses Künstlers kennt man nicht; es scheint gegen 1620 erfolgt zu seyn. Seine Blätter sind mit T. d. l. oder Th. d. l. bezeichnet. 1) Prometheus an den Felsen geschlossen, nach Titian, Thoxnai de Leu fecit 153g. Vorzilgliches Blatt, fol. 2) Maria mit dem Kinde, nach F. Vanni, ß. 5) Die Bekehrung des Saulus. 4) Eeee homo.