246 Lairesse , Ernst von. Laitiä , Charles Plehei. Dann halien auch fremde Künstler nach Lairesse Blätter gestochen. Darunter bildet der triumpliircnde Einzug Alexanders in Babylon eine Folge von 12 Blaitterln Laircsse malte diese Darstellungen an den Lambris llUvChllPlTLlrStllChGU Schlosse zu Mannheim en eamayeu, und die Platten stachen D. Rosetti, P. A. Pazzi. C. Faucci, F. Polanzani und G. D. Camfliglia, in qu. imp. fol. Dieses Werk ist selten, Wßll der Churfiirst die Platten vergolden liess. Es kam nicht lIl den Handel, sondern wurde nur verschenkt. Dann Slflßhen nachnilun: _Blooteling_, MdJIIliCllhUySCU , Folkema, i). gläitber, illemzer ffter ällß Eigiärenän semeäiaäulschäten nialtä; c 811i . ucc n 1c GMBH ause uv os re ori . H- Wlortiiner, Gole, Vaillant, G. Viilck, v. ,d. Beige: N. Verkolje, B. Picart u. a. J. C. Pliilips stach das Bildniss des Künstlers, nach dessen eige- nem Gemalde. Peter Scliencli stach ihn mit Pinsel und Pallette als Kniestiiclx, und 1707 stacll er seine Büste in ovaler Einfassung. Van Gunst gab dessen Bildniss in einer Einfassung von Genien ge- traäen; Vivitur ingenio etc. Dieses Blatt ist in grossem Formate, un schätzbar, so wie jenes von Sclxencls. Lalresse; EPUSÜ VUII, Maler, der ältere Bruder GerharrVs, malte Tluene. Er hielt sich einige Zeit in Italien auf, und dann 1mm er 1D Dienste des Fürstbischofs von Lüttich. Sein Todesjalir ist un- bekannt. Lenresse, Jacob von, der Bruder des Oblgen, malte ebenrans Thiere, und dann auch mit Beifall Blumen und Früchte. Man weiss nicht, wann er gestorben. Ein anderer Bruder, Namens Johann, war ebenfalls Blumen- maler; alle hat sie aber der berühmte Gerhard von Lairesse über- strahlt. Diese beiden Brüder lebten in Amsterdam. Lairßsse, Abraham und JOhQIm, die Söhnß Gerhapdk, wur- den vom Vater in der Malerei unterwiesen; sie sind aber nach ihren Leistungen wenig bekannt. Auch ihr Todesjahr ist nicht zu bestimmen. Lairesse, Franz, Maler, von _welchex_n die kaiserliche Gallerie 7,11 St. Petersburg einlBild derChai-itas besitzen soll. Dieser Maler ist unbekannt, wenn es _nicht der Enkel Gerhards ist, von welchem Fiorillo spricht. Allein auch von diesem weiss man nur, dass Ger- hard sein Lehrer war. Lmstre; de; s. Delaistre. w Lilllllä, Charles BOHÖ, Bildhauer, wurde 1782 in Paris geboren, und hier war es Dejoux, der ihn mit den Giglnääsätilßä seine; liunst vertraut machte. Seine Fortschritte waren e W C11 , un daher erhielt er schon im Jahre VIII. an der Eeole royalß eine Medaille. Im Jahre XII. wurde ihm der zweite Preis der Sculptur zu Thcil, mit einem Basrelief, welches den Ulysses Vvfßlellt, wie er von sei- ner Amme Euryclea erkannt wird. Den {ämfsßll Preis des Instituts erhielt e: 1804, ßebcnialls mit einem Basrelief, welches nach dcr "llias den Meleager vorstellt, der sich Welgert, die Waffen für's Vaterland zu ergreifen. Von dieser Zelt an sah man bei verschie- denen Gelegenheiten Bildwerlae von seiner Hand, und mehrere derselben verzeichnet Gabet, namentlich Statuen , Reliefs und Büsten. Im Jahre 1814 fertigte er die Biistefles Königs, 1817 führte er das Basrelief an der Foutaine der Bastille aus. welches den Astrono- men vorstellt; 1822 fand seine Büste des Medailleur Tiulier Bei-