214 Kupetzky , Johann. Hempehund _'I'unner eine Reihe von vortreillichen Federzeichnun- gsnn die bei jedem, der sie gesehen, hohe Verehrung für den. herrlichen.lidorentiner erweckt haben. Neben einigen rinnlienschen Studien iuhllß er hirlSiaresin in ilioin, so vvie auf der weitern Reise nach lNenpßl_ imdSicilien, bei vierzig Zeichnungen aus. In Mes- 81116 5956i die beiden Reisenden ein tödtliches Nervenileber, wel- chem BGYCASIH erlag und liupelwieser nur durch angestrengte ärzt- lißhß Bßlnuhung entkam. Iiii August 1325 kam er nach glücklich VQÜbTQChIRH Wanderjahren II] WVien wieder an. und bewährte so- 11m Seine llTeisterschaft durch das Altarbild: der Leichnam Christi für die Kirche zu Staravvics in Polen, durch die hl. drei Iiilnigc 1 7 die auf der Ausstellung 1826 viele bewunderer gefunden, unkl viele andere Oelgeinälde, Portraits und Zeichnungen. Ein herrliches Erzeugniss der liunst ist sein grosses Oelgeniälcle, Welches den Mittelpfeilcr des neuen, prachtvoll ausgestalteten Portals der Rl-nn. apotheiamam Graben schmückt. Es stellt den frommen Jiinglino- _a gobiairvor, VHG er, in Begleitung des Engels, von der Reise in {e heimatliche Halle zuruckgekehrt, seinem blinden Vater das Licht der Augen wieder gibt. 351139111 trellliche Bilder sind: St. Stephan, und ein grosses Cru- giiix, welche bei_de_ nach der Militärgrenze kamen; Slt. Joseph u. Olanlles, Äßltarlilzitter zu Neuhaus in Bohinen; das Abendmahl; der gekreiizigtc Heiland mit_ den hl. Familie, ein schöne; Altar- blatt, das er iur die Iiirche iin Lichtenthatzn Wien, für die gib herzogin Sophie und tur. Manz von Mariensee WleClETh0ltQ' die Geburt der lYIaria , ein ausgezeichnetes Altarbild in Iilosterneuburg- die heil. Jungfrau mit dem Binde, vor ihr Erzlierzow Rainer niii Familie, ein grosses Altarbild u. s. w. a i llll Jahre 183D ivurde Iiupelivieser Corrector der Historierimalerei bei der k. k. Akademie. Mehrere seiner Bilder nennt die Oester. National Jilncyclopädie. _ , KüPßiZky, Jßhann; Maler, geb. zu Pössing in Oberungarn 1666 599i] 17401 lsein lqillffälwd einsVlYebferg wollteiihn zu gleichem wer e erzie ien a ein er io n o im 15. ahre vor l yv stuhle, und half sich mit Betteln durch, bis er in Lllliilfzllnläeletiji- nem lYIaler Iilaus Aufnahme fand. Mit Talent begabt, machte er in kurzer Zeit solche Fortschritte, wie Iilaus in seinem Leben nie und nun ging Kupetzky nach Wien, dann nach Venedig und end: lieh nach Rom, um sich in seiner Kunst zu vervollkommnen, und es gelang ihm, selbst vor S. Bombelli den Vorzug zu behaupten, Sehr vieles malte er in Rom für Alexander Sobiesky. Seine Mn. ster waren Correggio, Guido und Titian, doch machte er nicht die Historienmalcrei zur Hauptsache, sondern die Pnrtraitirkuiist. Nachdem er 22 Jahre in Italien zugebracht hatte , erhielt el- vom Eiii, sten Adam von Lichtenstein eine Einladung nach Wien, wo ihn Kaiser Joseph "L, Iiarl VI. und Prinz Engen vor den übrigen Hoi; malern iiegiinstigteii, unciaiich dem QzanPeter wunde er in Cin-ls- bad persorilich bekannt. Dieser Furst hatte ihn gerne in seine Dienste genommen, aber er nahm weder diese, noch eine andere vOniieiL hafte Bedienstigung an; wie Fiorillo meint, infolge ein" th-O; richten (Q Idee von Freiheit. Der russische Czar beitelllie bei ilnn viele Gelnalde, bei welchen ihm David Hoynx- die Di-nnei-le man len halt. Die Zahl seiner in VYien gefertigten Bilder ist Sehr im- deutend. da er zahlreiche Auftrage erhielt, deren er sich mit Schnelligkeit entledigte. Er "vvariin Stande , in einem Tage neun llppie zu inalen. Er_ malte den lrurstßn von Lichtenstein, Iiarl VL, die Kaiserin, und dieses Bild gcIieLerstei-en 50 wohl, dass ei- den