552 Kgller , Joseph. Kellerdaller, Daniel- von 1815: „ Neue, bisher noch ganz unbekannte Art, den Tusch in Kupfer nachzuahmen, ohne irgend ein Aetzmittel. Mit 3 K. 8." Heller, JOSCPh, Iiupferstecher vonLinz, ein geschickter jetzt leben- der Künstler, der in Düsseldorfseine Ausbildung erhielt. Ilier hat er auch mehrere Proben seines Talentes gegeben, nach Ggmäl- den jener Schule, die er mit Treue und Gewissenhaftiglieit mit dem Grabstichel wiedergibt, im vollen Ausdrucke der Gestalten. 1) Die Theologie, Frescogemälde in der akademischen Aula zu Bonn, componirt von C. Hermann gezeichnet, und gemalt von diesem, E. Förster und Götzenberger, und 1854 auf Veranlas- sung Götzenbergefs gestochen, qu. fol. 2) Die Philosophie, nach Götzenbergefs Gemälde in derselben Aula, mit den erwähnten Künstlern ausgeführt, gr. qu. fol, Diese zwei schönen Blätter geben die grandiosen Composiitio- nen recht gut wieder. 5) Der Tod Heiser Friedrichs IL, nach Lessing, fiir des Grafen Raczinslay Gesch. der neuern deutschen Iiunst gestochen. 4) Der rasende Roland, nach "Hühner, eine der neusten Arbeiten. Hauer, Lithograph, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. Von ihxnsind die Lithographien, zu dem 1822 in Stuttgart erschie- penen Werke: ,.Das Rheinthal von der Mündung der Nahe bis zur Mündung der Mosel." tiellerdaller oder Iielerthaler, Johann, Ifupfergßgchep zu Dresden, der wahrscheinlich auch Goldschmied war. Er ist der ältere dieses Namens und seine Thätigkeit fällt um 1558. Mit den Buch- staben I. K. (verkehrt) und jener Jahrzahl sind Blätter, in Bnnzen- manier bezeichnet. Man hat von ihm auf solche Weise das Bild_ niss des Herzogs Moriz von Sachsen: I. H. 1554 (verkehrt), lsl. fol. Bei Weigel 20 gr. lißllcfdfillßr, Jßllimll; Hupferstecher, der nach Huber 1530 zu Dresden geboren seyn soll, und in jener Stadt übte er auch seine Kunst. Das bezeichnete Geburtsjahr ist kaum richtig, und wir möchten glauben, dass es mehrere Jahre später erfolgte, da Heller- daller noch um 1620 gearbeitet haben solhewie im Winklefschen Cataloge bestimmt ist. Auch als Formschneidcr wird Iiellerdaller genannt, doch ohne hinreichenden Grund. Biblische und ändere historische Darstellungen, nach der Erlin- dung des Architekten J. M. Nosseni, wenigstens 8 Blätter. Davon kennen wir die folgenden ersten vier: 1) Den Bau des Thurmes zu Basel, 4. 2) Die Zerstörung des babylonischen Reiches. 3) Das römische Reich, in der Ferne Ciisai-"s 'l'od, 4, 4) Dasileich derliirehe, wo Carl der Grosse dem Pabst huldiget, 4. 5) Die Anbetung der Hirten, nach Dirilas, 1007. Oval, kl, 6) Die heil. Communion, nach Kaltemarla. 7) Mars und Venus, ohne Namen des Nlalers. ß) Die vier Elemente, in runderForrn, Durchmesser 4 Zoll. Bunzenarbeit. 9) Die ähnllChcn Darstellungen. H. 5 Z. 6 L., Br. 5 Z. g L. Diese beiden Folgen sind mit den Buchstaben H. (ans) H. und der Jahrzahl 158g bezeichnet. Hcllerdaller, Düfllel, Goldschmied zu Dresden, der daselbst noch 1654 arbeitete. Mit dieser Jahrzahl und dem Munogramme D. 11.,