IIOgQITD , W 11113111. Bildniss. Festigkeit und eine gewisse Derbheit des Charakters, große lilarheit des Sinnes sind die hervorstecheudsten Zuge des Kopfes, den lebendig aufgefasst, fein gezeichnet und in einem warmen Tun "fleißig ausgeführt ist. Das Bild ist in einem Oval, und davor ist eine merkwürdige Zusammensetzung der Gegenstände, die ihm lieh waren. Auf Leinwand, H. 2 Sch. 11 Z., Br- 1 SCh- 5 Z- Eine merkwürdige Folge von Gemälden dieses Meisters wurde 1319 erst entdeckt, und zwar in einemHause zu London, wo sie am Getäfel eines Zimmers angebracht waren. Sie wurden nicht für den Verkauf bestimmt, sondern von Ilogarth während seiner Musscstunden in der Zeit der schönsten Bliithe seines Geistes gefertigct. Der Iiünst- 1er stellt in iiinfAbtheilungcn die Schicksalsgöttin dar, wie sie au, höherer Beginn ihre günstigen, so wie ihre unheilbringenden Ga- ben auf die Bewohner der sublunarischen Welt, worunter Däment- lich die Helden der Dunciade sind, herabfallen lässt. Man erblickt hier unendliche Mnnchlaltiglteit der Züge, und eine Lebendigkeit und eine Meisterschaft in allen Dingen, wie sie nur einem Hm garth eigen war. Ausführlich beschrieben ist es im Iiunstblatte 132g, nach den Annals of fine arts Nro. 26 desselben Jahres, Ein anderes Werk dieses humoristischen Malers, das um div selbe Zeit Twieder Jentdeckt wurde, ist eine sehr launige und be- lebte Darstellung eines Bacchantenzuges, ohngefähr 5 Fuss hqch, und 4 Fuss breit. Im Jahre 1825 entdeckte man in London ein drittes, längst für verloren geglaubtes Bild, welches Garrik bei der Probe eines neuen Stückes vorstellt, mit den Bildnissen der Mrsnäbington, Mrs. Pope, Macklins, Palmers etc. Dieses kostbare Stück gehörte 1325 dßm Buchhändler Wheatley. Die Gemälde der Parlamentswahlen besitzt jetzt Architekt Soanm Ueherdies malte Hogarth mehrere Historien, sie stehen aber alle seinen satyrischen Darstellungen nach; ßrukonnte aber selbst in solchen Bildern die Satyre nicht zuruchdrangen. In seiner Dar. stellung des Teiches von Bethesda, womit er das Bartholomäub lrluspital beschenkte, jagt der Bedxente einer mit Geschwiiren be- deckten reichen Dame einen armen Mann fort. Auch mit der M? thologie treibt er seinen Scherz. Seine Daune ist eine feile Dirne aus Drurylaxic, und ihre Begleiterin em altes Weib, die eine Gut nce zwischen die Zähne gesteckt, um die Aechthelt der Zcuäschen Miinze zu versuchen. Im Jahre 1757 machte er sich mit dem Gemälde der Sigisxuunda mit Tancredä Herz sogar lächerlich, und ein liupferstich mit der Ucberschrilt: Eine Hure, die über eines Stiers Herz heult, zielt auf den Verfertigei- der Sigismunda. Seine königliche Maskerade in Somvrsethause, ein Gemälde, Wel- ches zu Anfang unsers Jahrhunderts Roger Jialzuei- an sich brachte, hat Th. Cook sehr gut gestochen. Zwölf andere Gemälde, mit Darstellungen aus Butlers Hudi- "bras; wurden 1800. an einer Treppenwand in Jermynstreet unter Staub begraben, erst wieder entdeckt, und diese sind ebenfalls durch 12 grosse Iiupferstiche bekannt; die Gemälde aber, (leren etliche bedeutenden künstlerischen Werth haben sollen, sind noch figuxrente1che1rv,..als die Stiche. Alle diese Gemälde haben lächer- lichc Ziige, und sein Garrik in. der Rolle Ilichardä III. ist viel- llidichtieines dßflßlligßnt," deren Gegenstand ganz ernsthaft ist. Al- JeinwMeisterhGQrriK erfüllt fast mit Schrecken. Ilogarth hat es miLC. Grignuu gestochen.