Hering , Ludwig Friedrich . H9 ist unbekannt; er soll aber ein hohes Alter erreicht haben. Dla- bacz verzeichnet mehrere Gemälde von seiner Handwflarunter ist eine Copie von RafaePs 'I'ransfiguration, in der Iesulten-Iiirche zu Prag. ; Ilering, Ludwig, Maler von _Prag, nach Fiorillo D. III. 142 der- jenige Künstler, den C. de ßne Hans Haringh nennt. Sandrart ge- (lenkt seiner und dwser Schnltsteller sagt, dass Hering 1650 in der Bliithe der Jahre gestorben sei. Er könnte wohl der Sohn des Obigen seyn. Hering, jäh-Ob, Iiupferstecher von Nürnberg, der aber Hoflsu- Pferstecher in Halnnover wurde, Man kennt Bildnisse von seiner Hand. Starb 1774. Hering, Maler aus der ohne nähere Angabe. Schweiz , dessen wir 1816 erwähnt fänden, Henng. E., Landschafts- und Architekturmaler, ein Künstler unsere Jahrhunderts, der sich um 185O'in Italien aufhielt. Einige seiner Bilder stellen daher Ansichten aus jenem Lande, Wie von Venedig etc. dar. Auch Landschaften malt dieser Iiiixistler. HßnSSCl-T, AUlIOU; Iiupferstecher zu Paris in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Er stach mehrere architektonische Blätter, auch solche nach. plastischen VVerken. Man ündet Stiche von ihm in BlQnclePs Architecture frangaise, in dem Werke, welches unter dem Titel: Versailles immortalisöe,_ eben dieses Schloss nicht sehr glurreich macht; in Granefs Historie de Yliütel des Invalides, das 1750 erschien. 1-11) Das Leben des heiligen Vinzenz de Paula, nach cle Troy, Re- stout u. a. 11 Blätter, mit Scotin gestochen. .12) Das Grabmal des Cardinals Richelien. 13) Jenes der Catharina du Chemin. 14) Susanne im Bade überrascht, nach A. Coypel, kleiner a]; L. Simonneaifs Stich, und von der Gegenseite. 15) Die Ansicht der Fontaine von Grenelle, nach E. Bouchardun. 16) Die Kirche der Sorboune zu Paris, und verschiedene andere architektonische Ansichten. 17) Etliche Bildnisse. Hci-issefs Sohn arbeitete in gleicher Kunst. Ilerhberger, s. Herrliberger. Ilcrlm, Friedrich, einer der besten Maler und Bildhauer der alt- cleutschen Schule, aus einer alten nördlingischcn Familie, die sich auch Hörlein oder Herleiu schrieb. Er ist vermuthlich der Suhn eines Malers Hans Herlin, der um 1442 in Nördlingen arbeitete, Friedrich hat sich aber in der Schule des Jan van Eyck gebildet; Dieses beweiset seine Manier; die glänzende Farbengebung und auch die Silmreiche Weise, welche sich in seinen Compositionen offenbaren Zeigt, dass er in jener berühmten Schule seinen Geist entzündet. Wann er aus den Niederlanden zurückgekehrt, und wie lange er darf verweilt habe, wciss man nicht, es islr aber b? kannt, dass Herhu 1455 und einige Zeit darnach in Ulpl Searbef" Let habe, und 1402 kam er von Bothcnburg nach Nördlxngcxi, hi- erhielt einen Huf nach jener Stadt, weil man dort schon wusste, dass Herlin, nach dem Ausdrucke im Bürgerbuche daselbst min