Heeckeren , Jan van. Johann David 33 1660 zu Fonrnes geboren wurden. Ihr Meister ist unbekannt, und sie scheinen sich grösstentheils auf ihren Reisen in Frankreich, Italien und Deutschland gebildet zu haben. Wilhelm hielt sich lange in Italien auf, und hier, so wie andervvärts, fanden seinel-Ii. storien und Bildnisse Beifall. Sie gefielen der VVnhrheit des Co- lorits wegen, doch geht dieses ins Gelblichte züber. In der Zeich- nung scheint er den G. Lairesse zum Muster genommen zu haben. Vigor ist seinen Leistungen nach nicht so bekannt, als Wil- helm. Vigor starb 1763 und sein Bruder zwanzig Jahre später. Beide liegen in der St. Walpurgisliirche zu Fournes begmben. Heeckeren, Frans Jan van, ein Edelmann, der 1735 zu Gra. venhage geboren wurde. Er iibt die Malerei zu seinem Vergnü- gen, und brachte zu verschiedenen Iiunstausstellungen" Land- schaften mit Gebäuden und anderer Stallage. Diese Bilder geile-b len, weil sie ein getreues Studium der Natur verrathen und in der technischen Behandlung Lob verdienen. Im Jahre 1820 hielt sich van Ileeclieretl zu Utrecht auf. Er besitzt eine schöne Kunstsammlung. Heege, Nq ein unbekannter Zeichner oder Maler. Der Catalog , von Brandes führt drei Blätter mit holländischen Ansichten an, die Prenner nach einem N. Heege gestochen hat. Er ist ßvolil der erwähnte Nikolaus Van der Hecke. H86], Peter; ein uns unbekannter Maler, nach welchem J. The- lot eine Darstellung des Abendxnahls und den heiligen Johann von Nepuxnucli gestochen hat. Heel, Jnhann, Goldschmied zu Augsburg, der aber zu Nürnberg bei Schalfhauser seine Iiunst erlernte. Er führte ßasreliefs in ver- schiedenen Materien aus etc. Manliat von ihm ebenfalls vier Bücher mit Goldsclimiedsverzierungen." Blumen-Arabeslaen in Le Pautrek Manier radirt, 1664 und 1665 herausgegeben. Im Jahr: 1709 ereilte ihn der Tod, 72 Jahre _alt. HOOlWOk, A., Eine Person mit Haelweg. ÄHeem, Jüllallll DaVld de, berühmter Friichte- und Blumenmaler von Utrecht, der Sohn eines Malers gleichen Namens, doch weniger berühmt. Das Geburtsjahr unsers Iiünstlers ist nach Ei- nigen 1600, und diejenigen, welche 16011. oder 1010 klafür halten, sind wohl im Irrthume. Sein Vater unterrichtete ihn in der Kunst, und die Bilder, welche so theuer waren, dass sie nur Fürsten bezahlen kannten, stellen Blumen und Früchte in mancherlei Gefässen dar. Erstere sind. von ausserordentlieher Frische, wie der Natur ent- nommen, und letztere schimmern fast wie edle Metalle und liry- stall, und in ihrem Glanze spiegeln sich die Gegenstände. Die Insekten, welche er häufig anbrachte, sind ebenfalls so kunstvoll gemalt, dass _man sie gerne auf dem schönen Bliittervverke sieht- Alle diese Bilder sind mit grosser Gewandtheit ausgeführt, Elf? nicht in gar grosser Anzahl vorhanden. Am seltcnstensind "dm Landschaften. Die öFfentlichen Gallerien bewahren mehrere schone Gemälde von de Heem und eines der schönsten ist wohl" der Blu- menaltar in der Wiener Gallerie. Ponheimer jun. hat diese: Ge- mälde trefflich gestochen. Der ältere Ponheimer stach es fur des bei Haas erschienene Gallerie-Werk. In Dresden sind 3 Bilder Nuglcfs Iiünstleir-Lem. V. Bd. 3