Haag, FC Haan, Johann Christoph Joseph. 477 Tliieren nach ihm gestochen, und auch er selbst hat etliche Blät- ter in Kupfer gebracht. Ei.n Pferd in Aquatinta. Ein Blatt mit jungen Hunden. 1' Haag, F. ein deutscher Maler, der im Dienste des Prinzen Willein Karel Frisd, des Statthalters von Friesland, stand. In spa- teier Zeit kain er nach dein Haag, wo er_1759 Starb. Der oben erwähnte liiinstler, sein Sohn, tblgte ihm in der Stelle eines Hot- malers. Diese: ältere Haag malte wohlgleichende Bildnisse. Haag, Carl, Bildhauer in München, ein junger Künstler. Er fer- tiget Büsten und Statuen. Aufuder Kunstanstelliing von t855 Sah man von ihm eine Statue des Konigs Ludwig von Bayern in Gyps- Haag, P-, Porzellanrnaler, der sich bereits" durch mehrere schöne Gemälde bekannt gemacht hat. Es sind dieses Bildnisse u. A. Um 1354 hielt sich dieser Iiunstler in Manchen auf. Haag, F., Modellirer und Giesser zußchwäbischgmiind, Besi- tzer einer Silberwaaren-Fabrili, bildete in ltalienseinen Sinn iur die plastische Iiunst, und setzte sich vorzuglich die Erfiiidung_dßß vortheilhattestcn Materials zur Bildung des zuni Gusse notliigen Modells zur "Aufgabe. Naliere Auskuntt uber sein gelungenes Pie- Sultan. S. Kunstblatt 1856 S. aoäigder Beobachter 32, Juni 1856- Dieser Mann starb leider zu fruhel im Jahre 1800, m1? 52 Jahre alt. In seinem Naclilasse war die lrorni zuin Gusse der Schale B. CellinPs, das Modell einer antiken Vase aus Wachs, der Altar Thoi-vvaldseifs aus Gyps und das bereits zum Gusse vorbereitete Modell der sitzenden Venus. Hüaken. S. Haecken. Haals. s. Hals. " Haalweg- S. I-Iaelweg. Haan, David de, Maler von Rotterdam, wo er, nach seinem von C. van Noorde gestochenen Bildnisse zu urtlieilen, 1602 geboren wurde. Dieses Bildniss hat de l-laan selbst gemalt und zwar in sei- nein 57. Jahre, man weiss aber nicht genau; wie lange er darnach noch gelebt hat. Man findet ]0(l0Cl1 auch angegeben, dass er 1674 zu Utrecht gestorben sei. Aus der Beischritt des Portraites erluhrii man, dass der "Künstler viele Jahre in Italien gewesen! und dass er zu Rom und anderwärts gearbeitet habe. In C. de Bie's Gulden Iiabinet ist ein Gedicht auf D. de Haan, in welchem er der lNatur- liehkeii wegen gerühmt wird, die in seinen Blumen- und FYHCN- stiiclsen herrschL. De Haan malte aber auch Landschaften; iin Ca- taloge von Huet sind zwei solche Bilder mit italienischen (regen- den angezeigt. Die Inschrift auf dem erwähnten Bildnisse sagt auch, dass er ein berühmter Schlachteninaler gewesen. Er ist jener Land- schaftszeichner in Fiissly's Supplemelltßll- Haan, ilühanfl ChPiSIJOPlI JOSCPIT , Iiunstliebhaber, der um 1670 in Prag nach Slireta einige hübsche Blätter stach. Biädniss des bei-immun; Arztes Wenzel Dobrzeiisliy dß N15"? onte. Das Leiden Christi in 4 Bl. Cosmas und Damian, Titelblatt zu einer lat. Rede von C. W. Friz.