Gandy , Gangloff , Karl Wilhelm. H Gandy, M., Landschaftsmaler zu London, ein Künstler unscrs äallrhunderts. VVir fanden seiner 1820 in der Revue! encywßlupe- lque erwähnt. Da heisst es dass seine Gemälde von liicklichcm Standpunkte aus aufgenommen, mit sicherer Hand undä mit Zier- llChliGlt ausgeführt __seien. Gangi, ZOPPO di, ein sizilianischer Maler, der in Palermo und für Iiirchen der Umgegend gemalt hat. Im Dome von Castro Gic- vanni sind mehrere Tafeln von seinerl-Iand und besonders bekannt ist seine Heilung des Lahmen. Dieser Künstler, keiner "von den vorziiglichsten, lebte um das Ende des 17m1 Jahrhunderts. Ganlginer, GGOPg AnliOll, Maler von Lachen imGantnn Scliwyq- r malt ähnliche Bildnisse von schöner Färbunv" um uut kräftigem Pinsel ausgeführt. iluch im historischen Faghe hat 61? sich versucht. Dieser Künstler wurde in unserm Jahrhunderte geboren. Gangiolini, Bartolomeo M , aler von Fano der zu Bolovna bei P. Facini lernte. Seiner erwähnt Malvasia, als um 1600 legend. Gallglüif, Karl Vvllllelm, Zeichner und Maler. Dieser mit ei- nem reichen Iiunsttalent begabte, zu früh dahin gereifte junge Mann wurde zu Leutlsirch, einem oberschwäbischen Beichsstädt- chen, wo sein Vater ein städtisches Amt bekleidete, 1790 geborenl Schon in früher Jugend trieb er Zeichnen und Malen, und suchte schon als Knabe, ohne allen Iiunstunterricht, dessen er, ausser kurz vor dem Ende seines Lebens, niemals genoss, seine Gedan- ken bildlich darzustellen, wo bei allen Unrichtigkeit einer solchen naturalistischen Zeichnung schon Reichthum der Phantasie her- vorleuchtete. Das erste lebhaftere Gefühl seiner künstlerischen Anlage wurde bei seinem Oheim in Heidelberg erregt und zu dieser Zeit slfraclg sich in siinen (frodulstionen schon eine höhere Anlage unver "enn ar aus, eson ers in eini en Scenen 'aus Wallen- stein's Lager. So folgten mehrere Comäositionen, in denen sich immer grössere Vollkommenheit entwickelte, sowohl in den Haupt? als Beiwerken und auch bei der Wahl seiner Gegenstände (vurde er durch ein glückliches und reines Gefühl geleitet. Es gehörte zu seinen Lieblingsplauen eine ganze Gallerie von Uarstellunigeil aus dem Nibelungen Liede zu entwerfen, wovon Sicgfriedk Tod als eine der trefflichsten Hervorbringungen des GaneloWschen Gei- stes betrachtet werden muss. Diese schöne Compiiasition wurde {o3 Frizes 1321 litläogreäshirt. bWas älie äussere Form der Gang- o sc en eic nun etri t, so estan en sie ewöhnlich nui in gmrissen, die er eiitweder mit der Feder zu Entwerfen oderlmit m? iiiulfliniiädaiiiilei"Äiilläuifbiiiiltaf"ptiiää Oii" 533g? esiiiäilliii er_sich bisweilen der schwarzen Kreide, oder führte aüch iFeder- zeichnungeu mit Schatten und Licht aus, wobei er zeigte dass ihm auch hier, wie bei allen seinen Versuchen, ein richtivesiliunstge- fülll zur Seite stehe. Indessen wusste er nur dann bequem und leicht darzustellen, wenn seine Figuren eine gewisse Grösse er- halten durften; S0 z. B. haben die Helden in seinen Nibelungen- Zßichnllngen wohl etwas über einen Fuss undi seine s äternlfieu- ren jvurden häufig noch grösser. , P D TleienuEindr-uck machten auf ihn in Stuttgart die herrlichen GYPSQbE-KIISSC der Schönsten Antiken und andere Werke, besonders aber SClIiClVS Seelenvolle Compositiun: Apollo unter den Hirten- Mit gleich künstlerischem Auge schaute er nuchim gewöhnlichen Le-