Galeotti, Sebastian. Gnlestruzzi , J oh. Bapt. 561 GEIlBOIII, SBlJQStIEJH, Maler, geboren zu Florenz 1676, gestorben in Piemont 1'746. Seine Lehrer waren A. Gherardini und J. dal Sole, und Lanzi III. 297 nennt ihn einen Mann von seltsamem und leichtem Sinne, der gut zu zeichnen verstand, wenn er wollte. Er malte mit kiihnem Pinsel in Oel und besonders in Fresco. Werke seiner Hand sieht man in den Kirchen Parnvis, und zu Genua sind in der Magdalenenkirche jene Vvandgemiilrle von ihln, die ihm den Weg zum Buhme bahnten, Indessen malte er auch zu Cremona, Locli, Vicenza, Bergamt), Milano u. s. w. Cornpo- sitionen, in denen die schöne Auswahl der Köpfe zu loben ist- Manchmal half ihm Natali. Später wurde er Direlstoincler Akademie zu Turin, und hier starb er mit dem Rufe eines nicht ungeschiclitßn Sehnellmalers. Galeottl, Joseph und Johann Baptist, Maler und Söhne des obigen, arbeiteten in Genua, und auch diese Kiiizstler erwarben sich Ruf. Ratti nennt sie trcffliche Maler. Sie lebten noch 1769- GHIGOÜO, Peter- Paul, Medailleur von Rom, der aber unter der Regierung Cosmus I. zu Florenz arbeitete. Man hat von seiner Hand zwölf Medaillen, mit Darstellungen im Bevers, die sich auf rühmliche Thaten der medieäischen Familie beziehen. D-iese Me- daillen wurden um 1570 ausgeführt. Gahanl: BeTnaTd09 Marchese, der als Bauverstiindiger eine ita- lienische Uebersetzung des Vitruv herausgab, mit schätzbaren Be- i merkungen, fol. Dieser geistreiche Mann lebte in Neapel, und starb zu Sorento 1771. n ö Gaharl- s. Gagliari. GHIIGDO. Beiname des Paul Veronese. Galestruzzl, Johann Baptist, Maler- und Kupfer-suchender 161a zu Florenz geboren wurde, und 1661 noch arbeitete. Sein Mei- ster war F. Furini und er selbst wurde ein Künstler, der besondere Erhebung verdient, vorzüglich als Zeichner und Iiupferätzer. Er behändelte die Radirnadel mit grosser Geschicklichkeit in einer geslehmackvollen Weise, welche sich viel jener des St. clella Bella nä ert. Sein Todesjahr kennt man nicht. Im Jahre 1652 wurde e; Mit- glied der Akademie von St. Luca zu, Rum. Bartseh P. gr. XXI. 52 H. beschreibt von seiner Hand 555 Bläb ter und dieser Schriftsteller glaubt, dass wenige mehr fehlen dürften. ' Das Pfingstfest. H. 7 Z. 2 L., Br. 6 Z. Die heil. Martyrer Andreas und Fabius. H. 10 Z. 6 Lw B13 3 Z. g L. Im ersten Drucke vor Westerhoufs Adressei Sechs Blätter mit Darstellungen aus der römischen Geschichte, numerirt, 4 Zoll und einige Linien hoch, nach Polidoros Er- finclun . Ein antilges Basrelief, wo eine junge Frau einer Göttiii opfert- _H- 5 Z_.1o L., Br. 11 Z. _ Die Vergdtterung des Kaiser Claudias, nach der _Antike,_ 1657. Im ersten Drucke hat der Adler einen vierstrahligen Blitz, um], . auf dem zweiten nicht. IV.Bd.Ä ANagZpfs Künsl-ler-Lex. 36