F uchs oder Fllx: Adam. Fuchs , Martin. 517 nennen zwar diese Iiiinigizl nicht; doch ist an ihr nicht zu zwei- feln , und auch das Wappen zeugt (lafdr, obwohl sonst keine Xln- schrift. Einige nennen die Königin auch Jolanta. Nimmt man da- her an , dass diese die 'I'ochter des Iiilnigs Johamr von Brienne und Gemahlin lfrieclricli Il. wiire, die in dem apulischen Hadria 1223 starb, als sie selbst und ihr Vater sich schon mit Friedrich entzweit hatten, so fallen alle von Vasari erwähnten Arbeiten in, das Decennium von 1220 1230. Dem Grabmal dieser Königin ähnlich ist das Gonsalvische in Rom und mehrere Grabmiiler der Anjuifs in Neapel, so dass bei der Zweifelhaftigkeit Fucciifs, wohl dieses der unter sich verwand- ten Schule der Cosmati oder Pisani angehören wird. Cicognara spricht sich für Lapo aus, welcher vielleicht etwas älter als Arnolfo und somit Anlass war, dass Vasari diesen Lapcfs Sohn nennt. Für die Pisani spricht insonderheit der meisterhaft und kräftig gearbei- tete LÖWE , jenen sehr ähnlich, die Nicola als Iianzelträger zu Siena und Pisa bildete. Von der Hagenk Briefe III. 146. IV. 351 54. Iiunstblatt 1825 S. 175 de Witte. Eine Abbildung des Grabmals der Königin von Cypern gibt Cicuguara I. 19. Vergleiche hier auch den Artikel: Cosmaten. FUChS ÜdCT FIIK, Adilm, Iiupferstecher und Formschneider, von dem man nur weis, dass er von 1550 80 in Deutschland gear- beitet. Man hat von seiner Hand kleine Holzschnitte „ welche ver- schiedene Darstellungen aus dem neuen Testamente und Portraite enthalten. Von Iiuptcrstichen kennt man zwei Folgen von Seeungeheuern, Sirenen und chimäirischen Thieren, jede zu 12 Blättern, 8. undll. 'D1ese_ Blätter sind mit einem Monograinme bezeichnet, Glllläßx auch mit den Initialen A. F., andere mit einem figürlichen Zel- chen. Die Erfindung der Seeungeheuer schreibt man dem Polidor Carravaggio zu. Ecce hmuo, in einer Einfassung von Leidensinstrumenten gesto- chen, ebenfalls mit einem Monogramme bezeichnet, k]. fol. Fuchs hat wahrscheinlich mehrere Darstellungen aus der Leidens- geschicbte des Herrn gestochen. St. Catharina von Siena auf den Knien mit der Dornenkrone auf dem Haupte und das Crucifix in den Händen, mit Adam fe. sc. bezeichnet, kl. fol. Fuchs, HßltlfiCh, ein deutscher Medailleur um 1720. E? S011 Sßillß VVerke mit H. F. bezeichnet haben. Fuchs: Fehx 03131339; Maler zu Rapperschweil in der Schweiz, wo er 1749 geboren wurde. Sein Lehrer war J. Mages zu Augs- burg, und später studierte er zu Rom unter Mengs und Maron. Im Jahre 1775 suchte er die Hcimath wieder und hinterliess da mehrere schöne Proben eines lebhaften Geistes. Fleissig vollendete Gemälde dürften sich wenige von ihm finden, in desto grösscrer. Anzahl aber hinterliess er Skizzen, besonders aus 511111495110??? Hamlet und iVIacbeth etc. Später widmete er seine Thätigkeit ol- feiltlichen Geschäften und die Iiuust musste zuriickwßichen- Stall) um 1812- . Fuchs: Martin; Maler von Innsbruck, der bei Martin Knaller seine liunst erlernte. Er malte Bauerngcsellschnften, in niederländischer Weise sauber ausgeführt. Sein läudesjahr ist unbekannt.